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Unternehmungen

12.09.2020 - Auf dem „Kleinen Möhringer Hexenweg“ zum Besuch eines Bio-Imkers in Stuttgart-Sonnenberg

An einem schönen Spätsommersamstag warteten gleich zwei Bio-Erlebnisse auf unsere 17 köpfige Naturfreunde-Wandergruppe. Im Rahmen einer „10 000-Schritte-Wanderung“, vorbei am Probst- und am Riedsee in Möhringen, erreichten wir das Projekt „miete für eine Saison deinen (45 m² oder 90 m² großen) Gemüsegarten“. Damit dort Gartenneulinge ebenso wie Alte-Garten-Hasen volle Erntekörbe nach Hause tragen, sind die Mietgärten bei Saisonbeginn bereits professionell durch einen Bio-Bauern mit über 20 Sorten Gemüse vorbereitet und müssen vom Pächter „nur noch“ das Jahr über gepflegt werden.

Das eigentliche Ziel war jedoch die Bio-Imkerei „Bienenreich Lerchenfeld“. In seinem traumhaften Garten erzählte uns Herr Reich viel über seine Erfahrungen als spätberufener Hobbyimker – der immerhin 25 Bienenvölker betreut. Zum Beispiel, dass die Imker „nur“ mit der Varroamilbe zu  kämpfen haben, das katastrophale Bienensterben aber hauptsächlich die Wildbienen betrifft. Nach den interessanten Informationen rund um das Leben der Bienen konnten wir uns an einem Buffet mit Kaffee und leckerem, frisch gebackenem  Apfelkuchen und Zopf gütlich tun.

Der nicht ganz so bio-korrekte Ausklang fand dann im Schwabengarten Leinfelden-Echterdingen statt. Einen herzlichen Dank an Günter und Erika, die uns diesen ebenso entspannten wie informativen Ausflug ermöglicht haben. (Haidrun H.)

 


 

 

23.08.2020 - Wanderung "Um den nördlichen Betzenberg bei Glashütte".

Die Anfahrt war gut geplant, denn wir konnten an verschiedenen Haltestellen in die Buslinie 815 einsteigen. Jürgen hatte den ehemaligen Förster dieses Gebietes für die Führung gewonnen. Er empfing uns an der Haltestelle Liebenau. Mit seinem breit gefächerten Wissen vermittelte er uns die Geschichte des Teilortes von Waldenbuch. Glashütte hat seinen Namen von der Glasherstellung. Weil dazu der Bedarf an Holz sehr hoch war, musste die Produktionsstätte Richtung Tübingen verlegt werden. Viele der heutigen Waldflächen wurden früher auch bewirtschaftet oder waren Weide. In einem Waldstück erklärte er uns eine auffallende Geländeformation. Die Untertanen mussten eine Böschung anlegen, damit das Wild zu Füßen der Jagdgesellschaften bequem abgeschossen werden konnte.

Viel Raum nahm die Beschreibung der Situation der von den Herzögen und Königen geknechteten Landbevölkerung ein. Die Glashütter rühmen sich noch heute, dass einige der Ihren sich im Freiheitskampf einsetzten.

Stationen der Wanderung:

Mammutbäume, deren Samen aus Amerika stammen. König Wilhelm I. von Württemberg ließ sie in der Wilhelma aussäen und die jungen Pflanzen an die Förster im Königreich Württemberg verteilen.

Römische Spuren am Stellenbrünnele. Dort stehen vier Abgüsse von Bruchstücken römischer Grab- und Kultdenkmale, die beim Anlegen einer Saatschule 1869 hier gefunden wurden. Eine ausführliche Beschreibung steht auf drei großen Tafeln.

Ein Kleindenkmal, das den Mord an einem Forstpraktikanten dokumentiert.

Er trägt die Inschrift:

"Hier ist Forstpraktikant Wilh. Klingler am 19. Juli 1913 im Kampf mit Wilderern gefallen -- Auf Wiedersehn." Da wurde Datenschutz gewahrt: Der Mörder wird nicht genannt.

Zum Schluss der Führung konnten wir uns am Backhaus zusammensetzen und wurden mit verschiedenen Varianten von Flammkuchen bewirtet.

Lieber Jürgen, du hast uns einen schönen Tag bereitet. (SP)

 

 


 

 

Spendenaufruf April 2020

Die Corona-Pandemie trifft die NaturFreundehäuser mit voller Wucht: Es finden keine Wandertage, Klassenfahrten, Ausflüge ins Grüne statt, die Einnahmen brechen weg, ihre Existenz ist bedroht. In einem der Häuser, im NF-Haus Kniebis im Schwarzwald, haben wir erst im letzten Jahr vier unvergessliche Wandertage erlebt. Solidarität von uns allen ist jetzt gefragt, um die Häuser zu erhalten. Deshalb rufen wir zu Spenden konkret für das NaturFreundehaus Kniebis auf! Die Spende kann auf das Konto unserer Ortsgruppe überwiesen werden: Volksbank Filder IBAN DE64 6116 1696 0545 3900 01 Wir leiten den Betrag als Sammelüberweisung an das NaturFreundehaus Kniebis weiter.

 

"Wir leiten den Betrag.......weiter" Juli 2020

Das ist mittlerweile erfolgt: Ein erfreulicher Betrag kam zusammen, den das Pächterpaar Anja und Andre mit großem Dank aus den Händen von NF-Vorstand Herbert Knienieder für alle NaturFreunde der Ortsgruppe Filder entgegennehmen konnte. Nochmals herzlichen Dank an alle Spender!

 


 

 

 

19.07.2020 - Hochbergsteig bei Bad Urach

Endlich wieder mit NaturFreunden unbekannte heimatliche Gefilde entdecken! Dieses Mal den Hochbergsteig bei Bad Urach. Der sportliche Anspruch – denn es geht steil auf die Albhochfläche hinauf – musste uns erst wieder daran erinnern, dass nach Corona bedingter Konditionsschwäche Pausen nötig sind. Belohnt wurden wir mit abwechslungsreichen Wegen, einer sommerlichen Landschaft mit zwei riesigen Dinkelfeldern, vielen Schmetterlingen und atemberaubenden Blicken vom Albtrauf ins Tal.

„Dank“ Corona entfiel der Biergarten und es gab stattdessen mal wieder ein uriges Rucksackvesper – wie in alten Zeiten. Naja, am Ende der Wanderung wäre ein kühles Weizen schon ganz nett gewesen….

Ein herzliches Dankeschön an Geli und Peter, die einen Anfang gewagt haben. (Haidrun H.)


 

 

 

 

 

07.03.2020 - NF-Bezirkskonferenz – in Esslingen-Zollberg

 

Volksbegehren Artenschutz Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der NF-Bezirkskonferenz


Im Rahmen der Bezirkskonferenz berichtete Initiator Tobias Miltenberger über das Volksbegehren "Rettet die Bienen", für das auch viele Naturfreunde von den Fildern unterschrieben haben. Nachdem 46000 Unterschriften vorlagen, wurde von der Landesregierung ein Eckpunkte-Papier verabschiedet, das einen Teil der Forderungen des Volksbegehrens übernommen hat. Insgesamt ist dieses Papier aber eine Verwässerung des Textes zum Volksbegehren. So wird z.B. lediglich eine Reduktion des  Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft bis 2030 angestrebt, und auch das Verbot des Pestizideinsatzes in Naturschutzgebieten wird nicht sofort umgesetzt.

Gleichzeitig zum Volksbegehren wurden vom Bauernverband 96000 Unterschriften zu einem Volksantrag gesammelt, damit sich der Landtag mit den Interessen der Landwirtschaft bzw. deren drohender Existenzgefährdung beschäftigen muss.

Immerhin ist Bewegung in den Schutz für die Insekten gekommen. (Günter W.)


 


 

 

 

29.02.2020 - Besentour "Wanderung um den Zuckerberg zum Hochflurbesen"

Den geschenkten (Schaltjahr-)Tag nutzten viele NaturFreunde für ein erstes Frühlingsluftschnuppern. Mit dem ÖPNV ging es zum Sommerrain und von dort über die Hochebene zur Besenwirtschaft Gohl. Ich weiß nicht, ob jeder den Beginn der Fastenzeit wirklich eingehalten hat, ich habe es jedenfalls mit ein paar "Herrgottsb'scheißerle" getan - und die waren sehr gut. Der Besenwein ist ja ein ganz junger - sozusagen noch beinahe Traubensaft. In gemütlicher Runde haben wir jedenfalls gemeinsam dem Coronavirus die Stirn geboten... Unser Dank geht an Hanny und Günter, durch die wir jedes Jahr im Februar wieder einen neuen Besen in Stuttgart oder Umgebung kennen lernen. (Haidrun H.)


 


 

 

25.01.2020 - Besuch des Great Barrier Reefs im Gasometer Pforzheim

Am 25.01.2020 fuhren wir mit Bus und Bahn zum Gasometer nach Pforzheim. Vor zwei Jahren wurde dort Rom im Jahr 312 präsentiert, jetzt das Great Barrier Reef im 360 Grad-Panorama. Uns erwartete eine einzigartige Unterwasserwelt des weltgrößten Korallenriffs vor Australien. Ein faszinierender Rundum-Blick bei Tageslicht, Dämmerung und Dunkelheit sowie die vielfältigen Farbschattierungen lassen einen staunen, ebenso Taucher, Fischschwärme, Schildkröten und alles Leben unter Wasser. Interessant zu sehen, wie Korallenriffe über Jahrhunderte entstehen und welche Vielfalt an Leben sich darin befindet, eine Einmaligkeit der Schöpfung. Dem Künstler Yadegar Asisi ist sein Werk gut gelungen.

Nach einer kleinen Wanderung an der Enz kehrten wir noch ein und kamen gut und zügig am Bahnhof Bernhausen an. Danke an Jürgen für diesen erlebnisreichen Tag. (Ingrid K.)

 


 

 

 

06.01.2020 - Neujahrsempfang der NaturFreunde

Unser Neujahrsempfang am Dreikönigstag fand erstmals im Alfons-Fügel-Saal und in größerem Rahmen statt. Neben vielen NaturFreunden konnte Vorstand Herbert Knienieder auch Vertreter von Filderstädter Parteien und von INTEGRA Filderstadt begrüßen. Er ging in seiner Ansprache auf die Geschichte der NaturFreunde ein, die in diesem Jahr 125 Jahre alt werden.

Mit "Mehr Zukunft wagen" richtete Gastredner Andreas Linsmeier, Landesvorsitzender des NF-Landesverbands Württemberg, seinen Blick nach vorn: Mutig für eine ökologisch orientierte, solidarisch handelnde Gesellschaft einzustehen, Klimaschutz und Artenschutz im Blick haben. Es gebe viele Ideen, die Dinge strukturell anzugehen, sagte er. Hier müsse die Politik vorangehen und wirksame Maßnahmen schaffen. Aber auch wir NaturFreunde müssten hier ansetzen und mithelfen, dass die Welt nicht aus den Fugen gerät. Und jeder Einzelne müsse das eigene Verhalten hinterfragen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Doris und Reinhard an Handpans und Cajon, die ihren Instrumenten angenehm-zarte Klänge entlockten. Bei Getränken und kleinem Imbiss entwickelten sich anschließend rege Gespräche. (Günter W.)


 


 

 

 
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