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13.10.2019 - Von Herrenberg zum Schönbuchturm

Vom schönen Herbstwetter angelockt, fuhren 11 NF und 2 Gäste mit dem ÖPNV nach Herrenberg, eine der schönsten Fachwerkstätte Baden-Württembergs. Die Stadt bezaubert durch ihre malerische Altstadt, versteckte Brunnen und Stäffele sowie einen wunderschönen Marktplatz. Die Stiftskirche am Schlossberg, bekannt als die "Glucke vom Gäu", gilt als Wahrzeichen der Stadt. In ihrem Turm befindet sich ein in Europa einmaliges Glockenmuseum. Die Wanderung ging entlang des "Jerg Ratgeb (1480 - 1526)-Skulpturen- und Lehrpfads. Eine Bürgergruppe hat sich des Projekts angenommen, das Gedächtnis Ratgebs durch einen Skulpturenpfad mit Arbeiten von modernen Künstlern zu erhalten. Der Weg führte uns geradewegs in den goldenen Oktober: Die Laubbäume haben ihre Blätter verzaubert, ihre Blätter leuchteten in einem ocker-gelb-roten Farbenmeer. Wohlgelaunt und durstig besuchten wir das Naturfreundehaus und stillten Durst und Hunger. Unser letztes Ziel war der Schönbuchturm (580 m ü.NN, 348 Stufen, 35 m Gesamthöhe Turm), der als modernes Gegenstück zu der bisherigen Wanderung zu einem Besuch einlud. Der Turm bot Aussicht auf eine wunderschöne Streuobstwiesenlandschaft unmittelbar am Naturpark Schönbuch mit Blick vom Schwarzwald bis nach dem auch schönen Filderstadt. Vielen Dank für diesen wunderschönen Ausflug an Ingrid und Jo, die umsichtig und aufmerksam uns alle wieder nach Filderstadt begleiteten. (Roland F.).


 

 

 

 

29.09. – 04.10.2019 - Jahresausfahrt nach Prag

1. Tag – Sonntag, 29.09. Anreise

Unsere Busreise nach Prag, die von Marcella und Wolfgang organisiert und mit der Firma Müller Reisen durchgeführt wurde, begann am frühen Sonntagmorgen um 06:00 Uhr. Schon zum Mittagessen erreichten wir Pilsen und bekamen in einem zünftigen Brauhaus gleich einen Vorgeschmack auf die tschechische Küche: Böhmische Knödel fehlten auf keiner Speisekarte und begleiteten uns fortan zu – fast - jeder Mahlzeit.


Gegen 16:30 Uhr kamen wir in unserem Hotel „Artemis“ in Prag an, einem 10-stöckigen Glasbau mit schönen Zimmern und einer Sicht bis zur Prager Burg und sehr günstig gelegen zu Metro und Straßenbahn. Den Abend beschloss ein reichhaltiges Buffet im Hotel. Ein fantastischer Sonnenuntergang lockte einige lieber ins Stadtzentrum und an die Moldau.

2. Tag – Montag, 30.09.

Nach dem Frühstück erwartete uns unsere Stadtführerin. Gemeinsam fuhren wir mit der Metro zum Platz der Republik und starteten von hier aus unsere Entdeckungstour durch die Prager Altstadt und Neustadt bis zur Kleinseite. Eines der Highlights gleich am Anfang war das prächtige Gemeindehaus im Jugendstil, dessen Räumlichkeiten von Malern und Bildhauern mit unvergleichlich handwerklichen Fertigkeiten ausgeschmückt worden sind. Unser Weg führte uns am Altstädter Rathaus vorbei mit seiner astronomischen Aposteluhr, auf der zu jeder vollen Stunde zwölf Apostel erscheinen und deshalb Touristen in großen Trauben davorstehen. Die Führung endete an der Karlsbrücke mit einem besonders schönen Blick auf die Moldau und die Prager Burg. Und das alles bei Bilderbuchwetter, das der zuweilen heftige Wind nicht trüben konnte.


Für den freien Nachmittag hatten unsere Reiseleiter Marcella und Wolfgang eine Reihe von Vorschlägen parat, die gerne aufgegriffen wurden. Ein Teil fuhr mit der Seilbahn auf den Petrin-Hügel mit Aussichtsturm und wanderte durch den Park hinunter in die Stadt. Manche nutzten die Straßenbahnlinie 22 zu einer Quer-durch-die-Stadt-Fahrt. Am Abend kehrten wir im U Fleku ein. Das im Jahr 1499 gegründete Prager Brauhaus in der Neustadt mit wunderschöner Wandmalerei und Holzvertäfelung ist bekannt für sein dunkles Bier, das offensichtlich auch von vielen japanischen und chinesischen Gästen sehr geschätzt wird.


 

3. Tag - Dienstag, 01.10.

Der Bus fuhr uns am Morgen 70 km nach Kutná Hora (Kuttenberg) östlich von Prag. Die Stadt wurde im 12. Jh. als Bergmannssiedlung gegründet. Sie entwickelte sich zu einer der wohlhabendsten und damals zweitgrößten Stadt Böhmens durch den Silberbergbau und durch die Prägung der Prager Groschen. Als Mitte des 16. Jh. nach dem Abbau von 2.500 Tonnen der Silberbergbau zurückging, wurde die Münzprägung eingestellt und die Stadt verlor ihre Bedeutung.


Heute gehört die Altstadt von Kuttenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe. In den Straßen und Gassen schwebt ein Hauch der Geschichte, weil es in den letzten Kriegen keine Schäden gab. Dem gotischen Dom der heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, nähern wir uns entlang einer langen Reihe von Heiligen-Statuen. Auffallend sind die wie Zelte geschwungenen Dächer des Domes und die gotischen Strebebögen. Im Dom sind prächtige Altäre und gut erhaltene mittelalterlichen Fresken und Gestühle.

Der Welsche Hof aus dem 13 Jh. war zunächst Festung als Lager für das Silbererz, dann eine Münze und Königsresidenz .Wir besichtigten die Audienzhalle, die im Jugendstil ausgestaltete gotische Kapelle mit einem Palmengewölbe und die Münzenausstellung. Der Prägevorgang wurde uns anschaulich vorgeführt.

Stadtbrände im 18. Und 19. Jh. veränderten das Stadtbild. Ende des 19. Jh. kam es zu ersten denkmalschützerischen Bestrebungen. 1995 wurde es in die Liste der UNESCO-Kulturdenkmäler aufgenommen.

Am Abend fuhren wir mit unserem Bus an die Moldau. Ein Schiff, das nur Platz für uns bot, legte nach einigem Warten an. Zu einem guten Büfett (mal ohne Knödel) spielte ein Akkordeonspieler böhmische Weisen. Beeindruckend war der Aufenthalt auf dem Oberdeck, wo sich uns, bei der Fahrt flussaufwärts, die angestrahlten Bauten des Hradschin und der Stadt boten. Es war ein ausgefüllter und erlebnisreicher Tag.

4. Tag – Mittwoch, 02.10.

Diesen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Marcella und Wolfgang führten eine Gruppe Interessierter zur Burg Vysehrad, die auf einem felsigen Vorsprung oberhalb der Moldau liegt und von einer großen Parkanlage umgeben ist, und zum Wenzelsplatz mit dem frisch renovierten Nationalmuseum.

Für andere war ein Bummel durch die  Gässchen der Altstadt mit originellen kleinen Läden  ein lohnendes Ziel. Wieder andere genossen es, stehen bleiben und Interessantes besichtigen zu können, ohne auf die Gruppe achten zu müssen. Der einsetzende Regen bremste leider weitere Unternehmungen.


Am Abend besuchten wir das Image Black Light Theater mit einer Auswahl von Schwarztheatertanzaufführungen, ein wahres Feuerwerk an kreativen Illussionen und Spielen mit dem Licht,  das wir hier zu sehen bekamen !

 

5. Tag – Donnerstag, 03.10.

Pünktlich um 09:00 Uhr startete unser Bus in Begleitung unserer Stadtführerin, um uns zur Prager Burg auf dem Hradschin zu bringen. Auf dieser Fahrt, die auch ein Stück weit an der Moldau entlang verlief, bekamen wir eindrucksvolle historische Paläste und Kirchen, aber auch interessante moderne Gebäude zu sehen.

Die Prager Burg, im 9. Jh. gegründet, wurde zum ständigen Sitz der tschechischen Herrscher und zuletzt auch des Staatspräsidenten. Das riesige Burgareal, mit ca. 45 ha das größte der Welt, wird beherrscht von Palästen, Amts- und Kirchengebäuden sowie Garten-anlagen, aber auch von malerischen Ecken wie z.B. dem „Goldenen Gässchen“.

Am Haupteingang angekommen, erwartete uns dort eine malerische Kulisse mit einer standhaften Burgwache. Innerhalb des Burggeländes hatte man von der Burgmauer aus einen tollen Blick über die Stadt. Unter anderem auch auf die Deutsche Botschaft, in der Genscher am 30.09.1989 den berühmten Satz zur Ausreise verkündete.

Aus der Vielzahl der Sehenswürdigkeiten konzentrierten wir uns vor allem auf die Besichtigung des St.-Veits-Doms, dem größten Kirchengebäude Tschechiens, und des Alten Königspalastes. Im Inneren des St.-Veits-Doms, einer prachtvollen gotischen Kathedrale, befindet sich die mit Halbedelsteinen wunderschön geschmückte Wenzelkapelle mit dem Grab des Hl. Wenzel, die Gruft der tschechischen Könige sowie die Schatzkammer.

Der Alte Königspalast ist vor allem durch den zweiten Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618 bekannt, der zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges geführt hat.

Beim Verlassen des Burggeländes kamen wir auch durch das „Goldene Gässchen“, bestehend aus kleinen Häuschen, die in die gotische Befestigungsanlage eingebaut sind. Ab dem 16. Jh. wohnten hier Burgschützen und Handwerker. Im Haus Nr. 22 arbeitete Franz Kafka zwei Jahre lang.

Gegen 14 Uhr erreichten wir unseren Bus, der uns im Stadtzentrum absetzte. Die restliche Zeit bis zum Abend stand zur freien Verfügung.

Am Abend gingen wir gemeinsam ins U Pinkasu, einem typisch tschechischen Gasthaus ganz in der Nähe des Wenzelsplatzes. Hier zapft man bestes Pilsner Bier schon seit 1843. Mit Essen und Trinken und angeregter Unterhaltung ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.


 

6. Tag - Freitag, 04.10. Abreise

Frühstücken – Koffer einladen – Auschecken. Das übliche Prozedere am Ende einer Reise. Und Abschied nehmen von einer schönen Stadt, von der wir trotz zahlreicher Besichtigungen, Fahrten und Spaziergänge nur einen kleinen Teil gesehen haben. Ganz sicher ein guter Grund, nochmals dort einen Besuch zu machen.

Herzlichen Dank den beiden Planern, Organisatoren und Reiseführern Wolfgang und Marcella, die uns Marcellas Heimat nähergebracht und dazu beigetragen haben, unser Nachbarland besser kennenzulernen.

 

Es war eine wunderschöne Reise und ein sehr harmonisches und bereicherndes Gemeinschaftserlebnis.

 

Autoren: Erika W., Sieghard P., Eberhard D.

 


 

 

 

22.09.2019 - Von Sielmingen nach Neuhausen a.d.F. mit historischer Ortsführung

Es trafen sich 22 NaturFreunde am Vereinsraum, um durch Streuobstwiesen mit zahlreichen "schnittbedürftigen" Bäumen zu den bewachsenen Hügeln im Horber Wald zu wandern, mit dem Sauhag eines der größten keltischen Gräberfelder auf den Fildern aus der Hallsteinzeit (750 bis 500 v.Chr.). Weiter ging es zur im Jahr 1877 im neogotischen Stil erbauten Josephskapelle mit ihren rundum gruppierten, 1953 neu gestalteten Kreuzwegstationen. Nach der Mittagspause wurde uns von einer sachkundigen Führerin die Geschichte Neuhausens, der katholischen "Enklave", näher gebracht. Große Bewunderung riefen die Besichtigungen der Räumlichkeiten im neuen Schloss (Rathaus) mit dem sanierten Holzgebälk, dem oberen Schloss mit seinem Volk'schen Salon und der Bücherei sowie die größte Dorfkirche Europas, St. Petrus und Paulus, mit den farbenprächtigen Kirchenfenstern hervor. Für diese sehr informative Tour danken wir unseren Wanderführern Erika und Günter - wie haben viel über unseren Nachbarort erfahren! (Angelika F.)


 

 

 

 

 

20. – 23.08.2019 - NaturFreunde-Ausfahrt Kniebis

Bei bestem Wetter trafen nach und nach alle 19 NaturFreunde am NaturFreundehaus Kniebis ein. Nach dem Bezug der Zimmer wanderten wir auf dem Heimatpfad Kniebis – er verläuft auf ursprünglich belassenem Pfad ohne große Höhenunterschiede – für den ersten Tag genau der richtige Einstieg. Unterwegs überquerten wir die alte Landesgrenze zwischen dem katholisch-badischen und dem protestantisch-württembergischen Kniebis. In der Kulttankstelle Kniebis machten wir Rast und genossen beim Essen den Retro-Style mit Musik der 50er und 60er Jahre. Auf dem Rückweg setzte leider der Regen ein und es wurde entschieden, die Wanderung abzubrechen. Mit dem Abendessen in der gemütlichen Kniebishütte fand der erste Tag seinen Abschluss.

Der nächste Tag erwartete uns mit Sonnenschein und einer 12,5 km-Wanderung auf dem 1000-Meter-Weg zum Ruhestein. Es war der pure Genuss: Wandern auf menschenleeren, steilen Pfaden, farngesäumten Wegen, Fernblick zu den umliegenden Bergen des Schwarzwalds, zu den Vogesen und zur Schwäbischen Alb. Am Abend wurden wir im NaturFreundehaus Kniebis mit einem leckeren vegetarischen Menü verwöhnt.

Am dritten Tag hielten wir uns in der Kernzone des Nationalparks Schwarzwald auf und wanderten zum Buhlbachsee, einem idyllischen, in unberührter Natur gelegenen Karsee nahe Baiersbronn. Die Mittagseinkehr in der Zuflucht erforderte viel Geduld für die Hungrigen. Auf Stegen, Leitern und Treppen des Lotharpfads konnten wir anschließend betrachten, wie die Natur mit der Sturmfläche des 1999 wütenden Orkans umgeht und wieder Neues entsteht. Für das Abendessen hatten die NFH-Wirtsleute Grillfeuer und verschiedene Salate vorbereitet. Bei langsam untergehender Sonne war das Essen im Freien ein sehr schöner Abschluss am Vorabend unserer Abreise.

Der letzte Tag führte uns in das Nationalparkzentrum Ruhestein. Eine ausgebildete Rangerin klärte uns über die Gefährdungen der Schwarzwaldlandschaft und die besondere Tier- und Pflanzenwelt auf. Vom Mummelsee ging es mit einem Shuttle-Bus auf die Kuppe der Hornisgrinde. Vom Bismarckturm hatten wir einen phantastischen Ausblicke auf die Schwarzwaldlandschaft. Der Weg auf dem Grindenpfad führte uns über das Hochmoorgebiet und informierte uns mit Infotafeln über Flora und Fauna des Hochmoors.

Es waren vier Tage Natur pur, die wir am Kniebis erlebt haben und in denen wir den Schwarzwald ganz neu entdecken konnten. Herzlichen Dank an Herbert und Karin, die uns mit ihrem tollen Programm und ihrer guten Organisation wunderschöne und unvergessliche Wandertage beschert haben. (Erika W.)

 


 

 

 

11.08.2019 - Strümpfelbacher Wasserfälle und Ebnisee

24 Naturfreunde (Hund mitgezählt) waren nicht auf Urlaubsreise und fühlten sich von dem angenehmen Wanderwetter und dem Hinweis „Genusswanderung“ animiert, an der Wanderung zum Strümpfelbach und Ebnisee teilzunehmen. Kaum hatten wir mit den Autos Esslingen passiert, kamen wir in die Weinberge und es wurde sehr ländlich. Vom Voggenhof erreichten wir schnell an den sehr urigen Strümpfelbach: kleine Wasserfälle, verwurzelte Wege und kleine Holzbrücken boten eine idyllische Wanderstrecke. Erfahrene Strümpfelbach-Wanderfamilien hatten sich und ihre Kinder mit Gummibadeschuhen ausgerüstet und wanderten fröhlich direkt im Bach. Nach steilem Anstieg auf ausgewaschenem Pfad gab es als Ansporn für den Rest des Berges schon auf dreiviertel Höhe den obligatorischen Wanderschnaps. So gestärkt schafften wir auch noch die restliche Strecke, bis wir von oben den Ebnisee erblickten. Ein richtiges Familien-Sommer-Idyll: ein anscheinend absolutes Muss bei der Jugend waren Einhorn-Luftkissen-Inseln und alternativ gingen vielleicht auch noch die zu mietenden Tretboote mit Sonnenschirm und Wasserrutsche. – Nachdem wir den Ebnisee nahezu umrundet hatten ging es (schon wieder) bergauf, aber nach relativ kurzer Zeit erreichten wir den Voggenhof, wo ein lauschiges Schattenplätzchen im Biergarten auf uns wartete. Einige Mutige versuchten sich an dem alternativen Naturparkteller, einer speziellen Sülze nach Art des Hauses. Aber auch alle anderen konnten Magen und Kehle zufrieden stellen. Einen herzlichen Dank an unsere Wanderführer Renate und Norbert. Schön, dass die im Mai wegen des vielen Regens abgesagte Tour jetzt zu so guten Bedingungen noch nachgeholt werden konnte! (Haidrun H.)

 


 

 

07.07.2019 - "Auf den Spuren des Heimatdichters Christian Wagner" nach Warmbronn

Am Sonntagvormittag machten sich 14 NaturFreunde mit Bahn und Bus auf den Weg. Von der Haltestelle Glemseck führte der Weg entlang des Rohrbaches unter der Friedensbrücke hindurch fast durchgehend durch Laubwald bis Warmbronn. Nach der Mittagsrast im Grünen Baum war das Ziel das Geburts- und Wohnhaus des Dichters Christian Wagner (1835-1918), das von der Christian-Wagner-Gesellschaft betreut wird. Die Führung durch Dr. Axel Kuhn  eröffnete einen Blick auf das Leben und vielfältige Wirken des Dichters und Bauern. Seine Forderung nach der Notwendigkeit der 'möglichsten Schonung alles Lebendigen' und dem daraus folgenden Schutz natürlicher Ressourcen und gleichen Rechten für jeden Einzelnen machten deutlich, dass seine Gedanken seiner Zeit voraus waren. Er stand im Austausch mit (friedens)politisch engagierten Menschen und auch Schriftstellern wie Hermann Hesse.

Christa und Reinhard haben eine interessante Tour mit überraschenden Erkenntnissen organisiert.  (Herbert K.)


 

 

 

29.06.2019 - Bundesgartenschau in Heilbronn

Ein kleines Grüppchen der Naturfreunde machte sich am frühen Nachmittag auf zur BUGA nach Heilbronn. Bei warmen, aber angenehmen Temperaturen genossen wir die locker-flockig aufgezogene Gartenschau: pflichtgetreu besuchten wir die Stände der Naturfreunde, NABU und BUND und die interkulturellen Gärten. Wir freuten uns über die Vielzahl der Blumen-Darstellungen (Rosenbeete auf Dünenhügeln, Bonsais mit Buddha, hängende Minigärten u. a.), dazwischen mal heitere, mal phantastische und auch beeindruckende Kunstwerke. Das Neckarufer ist, ebenso wie der Karlssee schön in die Bundesgartenschau integriert, überall sind Wasserläufe und Kinder haben fröhlich geplanscht. Sportbegeisterte können an die Kletterwand oder auf Surfbrettern stehpaddeln. Dennoch war auch die Polizei vertreten - auf Elektrorollern (Segway) ! Nachdem wir auch die reichlich vorhandenen Fressmeilen besucht hatten legten wir uns faul in die Blumenwiese, schauten den Schwalben und dem Heißluftballon zu, mit Swingmelodien aus dem Hintergrund und beobachteten das Einbrechen der Dämmerung. Dann schlossen wir uns der Karawane zum Karlssee an und waren fasziniert von dem gigantischen Wasser-Lichtershow-Spektakel, das für jeden etwas bot: für die Kinder die Story vom Wassertropfen, für die Jungen heiße Tanzrhythmen und für uns Silberrücken Wiener Walzer tanzende, farbige  Wasserfontänen.
Ärgerlich, wenn man so unsportlich ist wie ich. Also: die Polizisten sind Segway gefahren und auf dem See haben sie Stand Up Paddling gemacht.....

Vielen Dank an Jürgen für die Initiative und an Norbert, der uns zu mitternächtlicher Stunde wieder gut nach Hause gebracht hat. (Haidrun H.)


 

 

 

16.06.2019 - Auf dem Heslacher Blaustrümpflerweg

Von 26 Wanderlustigen waren die beiden Wanderführer überrascht, doch alle fanden Platz im Bus nach Degerloch, um mit der Zacke weiter zur Haltestelle Haigst zu fahren.

Über eine  schönen Waldstrecke mit zwei Aussichtspunkten gelangten wir  zum Dornhaldenfriedhof und Waldfriedhof von wo wir mit der Seilbahn talwärts zum Südheimer Platz fuhren. Von da erfolgte der Anstieg über die Heslacher Wand und der Ziegelklinge zum Lehrgarten des Bürger- und Gartenbauvereins Heslach mit Blick auf den Fernsehturm auf der anderen Seite des Talkessels. Mit weiteren herrlichen Ausblicken auf Stuttgart erreichten über die Hasenbergsteige den Biergarten auf der Karlshöhe. Nach ausgiebiger Rast führte der Weg hinab zum Marienplatz und die Zacke brachte uns auf Degerlochs Höhen. Dort erreichten wir dank Endspurt und eines netten Busfahrers in letzter Sekunde den Bus nach Filderstadt.

Mit einem Weg, für Viele neu und deshalb interessant, haben uns Marcella und Wolfgang mit dieser Tour ein Stück Stuttgart gezeigt. Vielen herzlichen Dank dafür ! (Angelika F.)


 
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