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07.03.2020 - NF-Bezirkskonferenz – in Esslingen-Zollberg

 

Volksbegehren Artenschutz Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der NF-Bezirkskonferenz


Im Rahmen der Bezirkskonferenz berichtete Initiator Tobias Miltenberger über das Volksbegehren "Rettet die Bienen", für das auch viele Naturfreunde von den Fildern unterschrieben haben. Nachdem 46000 Unterschriften vorlagen, wurde von der Landesregierung ein Eckpunkte-Papier verabschiedet, das einen Teil der Forderungen des Volksbegehrens übernommen hat. Insgesamt ist dieses Papier aber eine Verwässerung des Textes zum Volksbegehren. So wird z.B. lediglich eine Reduktion des  Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft bis 2030 angestrebt, und auch das Verbot des Pestizideinsatzes in Naturschutzgebieten wird nicht sofort umgesetzt.

Gleichzeitig zum Volksbegehren wurden vom Bauernverband 96000 Unterschriften zu einem Volksantrag gesammelt, damit sich der Landtag mit den Interessen der Landwirtschaft bzw. deren drohender Existenzgefährdung beschäftigen muss.

Immerhin ist Bewegung in den Schutz für die Insekten gekommen. (Günter W.)


 


 

 

 

29.02.2020 - Besentour "Wanderung um den Zuckerberg zum Hochflurbesen"

Den geschenkten (Schaltjahr-)Tag nutzten viele NaturFreunde für ein erstes Frühlingsluftschnuppern. Mit dem ÖPNV ging es zum Sommerrain und von dort über die Hochebene zur Besenwirtschaft Gohl. Ich weiß nicht, ob jeder den Beginn der Fastenzeit wirklich eingehalten hat, ich habe es jedenfalls mit ein paar "Herrgottsb'scheißerle" getan - und die waren sehr gut. Der Besenwein ist ja ein ganz junger - sozusagen noch beinahe Traubensaft. In gemütlicher Runde haben wir jedenfalls gemeinsam dem Coronavirus die Stirn geboten... Unser Dank geht an Hanny und Günter, durch die wir jedes Jahr im Februar wieder einen neuen Besen in Stuttgart oder Umgebung kennen lernen. (Haidrun H.)


 


 

 

25.01.2020 - Besuch des Great Barrier Reefs im Gasometer Pforzheim

Am 25.01.2020 fuhren wir mit Bus und Bahn zum Gasometer nach Pforzheim. Vor zwei Jahren wurde dort Rom im Jahr 312 präsentiert, jetzt das Great Barrier Reef im 360 Grad-Panorama. Uns erwartete eine einzigartige Unterwasserwelt des weltgrößten Korallenriffs vor Australien. Ein faszinierender Rundum-Blick bei Tageslicht, Dämmerung und Dunkelheit sowie die vielfältigen Farbschattierungen lassen einen staunen, ebenso Taucher, Fischschwärme, Schildkröten und alles Leben unter Wasser. Interessant zu sehen, wie Korallenriffe über Jahrhunderte entstehen und welche Vielfalt an Leben sich darin befindet, eine Einmaligkeit der Schöpfung. Dem Künstler Yadegar Asisi ist sein Werk gut gelungen.

Nach einer kleinen Wanderung an der Enz kehrten wir noch ein und kamen gut und zügig am Bahnhof Bernhausen an. Danke an Jürgen für diesen erlebnisreichen Tag. (Ingrid K.)

 


 

 

 

06.01.2020 - Neujahrsempfang der NaturFreunde

Unser Neujahrsempfang am Dreikönigstag fand erstmals im Alfons-Fügel-Saal und in größerem Rahmen statt. Neben vielen NaturFreunden konnte Vorstand Herbert Knienieder auch Vertreter von Filderstädter Parteien und von INTEGRA Filderstadt begrüßen. Er ging in seiner Ansprache auf die Geschichte der NaturFreunde ein, die in diesem Jahr 125 Jahre alt werden.

Mit "Mehr Zukunft wagen" richtete Gastredner Andreas Linsmeier, Landesvorsitzender des NF-Landesverbands Württemberg, seinen Blick nach vorn: Mutig für eine ökologisch orientierte, solidarisch handelnde Gesellschaft einzustehen, Klimaschutz und Artenschutz im Blick haben. Es gebe viele Ideen, die Dinge strukturell anzugehen, sagte er. Hier müsse die Politik vorangehen und wirksame Maßnahmen schaffen. Aber auch wir NaturFreunde müssten hier ansetzen und mithelfen, dass die Welt nicht aus den Fugen gerät. Und jeder Einzelne müsse das eigene Verhalten hinterfragen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Doris und Reinhard an Handpans und Cajon, die ihren Instrumenten angenehm-zarte Klänge entlockten. Bei Getränken und kleinem Imbiss entwickelten sich anschließend rege Gespräche. (Günter W.)


 


 

 

 

 

14.12.2019 - Jahresabschluss-/Adventsfeier

Eine Führung durch die Klosteranlage Bebenhausen am 14.12. beschloss unser Wanderjahr mit vielen Höhepunkten. Wir erkundeten die weitläufigen Räume der fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Anlage und erhielten in einer lebendigen und unterhaltsamen Führung viele Informationen über das Leben in Kloster und Schloss und über so manches Menschliche aus dem Alltag der Mönche wie dem des Königspaares. Und wir bekamen auch etwas Nachhilfeunterricht in Sachen Neuere Geschichte: Das Winterrefektorium, so erfuhren wir, ist der Tagungsort, in dem nach der ersten freien Parlamentswahl nach dem Zweiten Weltkrieg der Landtag von Württemberg-Hohenzollern 1947 seine Arbeit aufnahm, denn es war der seinerzeit einzige beheizbare große Raum.

Im Landgasthof Rössle in Waldenbuch hatte sich anschließend dessen Küche schon auf uns eingestellt und uns gleich mit einer heißen Suppe ordentlich aufgewärmt. Dank Norberts prächtig zusammengestellter und musikalisch untermalter Bildershow sind unsere Ausfahrten des abgelaufenen Jahres wieder lebendig geworden. Es hat richtig Spaß gemacht, in diesem Zeitraffertempo noch einmal zu sehen, wo wir NaturFreunde in diesem Jahr wieder überall gewesen sind!

Das gemütliche Ambiente im Rössle bot den richtigen Rahmen, langjährige Jubilare zu ehren: Dieses Jahr waren es Jo Müller für 25 Jahre und Renate und Eberhard Deuringer für zehn Jahre Mitgliedschaft bei den NaturFreunden. Vorstand Herbert Knienieder sprach ihnen seinen Dank aus und überreichte ihnen Urkunde und Wein bzw. Blumen. Seinen weiteren Dank richtete er an Norbert Peter für die Betreuung unserer Webseite und an Erika Weber für ihre Schriftführer-/Pressearbeit.

Ein herzliches Dankeschön den Organisatoren Karin und Herbert für den gelungenen Jahresabschluss.            (Erika W.)



 

 

13.10.2019 - Von Herrenberg zum Schönbuchturm

Vom schönen Herbstwetter angelockt, fuhren 11 NF und 2 Gäste mit dem ÖPNV nach Herrenberg, eine der schönsten Fachwerkstätte Baden-Württembergs. Die Stadt bezaubert durch ihre malerische Altstadt, versteckte Brunnen und Stäffele sowie einen wunderschönen Marktplatz. Die Stiftskirche am Schlossberg, bekannt als die "Glucke vom Gäu", gilt als Wahrzeichen der Stadt. In ihrem Turm befindet sich ein in Europa einmaliges Glockenmuseum. Die Wanderung ging entlang des "Jerg Ratgeb (1480 - 1526)-Skulpturen- und Lehrpfads. Eine Bürgergruppe hat sich des Projekts angenommen, das Gedächtnis Ratgebs durch einen Skulpturenpfad mit Arbeiten von modernen Künstlern zu erhalten. Der Weg führte uns geradewegs in den goldenen Oktober: Die Laubbäume haben ihre Blätter verzaubert, ihre Blätter leuchteten in einem ocker-gelb-roten Farbenmeer. Wohlgelaunt und durstig besuchten wir das Naturfreundehaus und stillten Durst und Hunger. Unser letztes Ziel war der Schönbuchturm (580 m ü.NN, 348 Stufen, 35 m Gesamthöhe Turm), der als modernes Gegenstück zu der bisherigen Wanderung zu einem Besuch einlud. Der Turm bot Aussicht auf eine wunderschöne Streuobstwiesenlandschaft unmittelbar am Naturpark Schönbuch mit Blick vom Schwarzwald bis nach dem auch schönen Filderstadt. Vielen Dank für diesen wunderschönen Ausflug an Ingrid und Jo, die umsichtig und aufmerksam uns alle wieder nach Filderstadt begleiteten. (Roland F.).


 

 

 

 

29.09. – 04.10.2019 - Jahresausfahrt nach Prag

1. Tag – Sonntag, 29.09. Anreise

Unsere Busreise nach Prag, die von Marcella und Wolfgang organisiert und mit der Firma Müller Reisen durchgeführt wurde, begann am frühen Sonntagmorgen um 06:00 Uhr. Schon zum Mittagessen erreichten wir Pilsen und bekamen in einem zünftigen Brauhaus gleich einen Vorgeschmack auf die tschechische Küche: Böhmische Knödel fehlten auf keiner Speisekarte und begleiteten uns fortan zu – fast - jeder Mahlzeit.


Gegen 16:30 Uhr kamen wir in unserem Hotel „Artemis“ in Prag an, einem 10-stöckigen Glasbau mit schönen Zimmern und einer Sicht bis zur Prager Burg und sehr günstig gelegen zu Metro und Straßenbahn. Den Abend beschloss ein reichhaltiges Buffet im Hotel. Ein fantastischer Sonnenuntergang lockte einige lieber ins Stadtzentrum und an die Moldau.

2. Tag – Montag, 30.09.

Nach dem Frühstück erwartete uns unsere Stadtführerin. Gemeinsam fuhren wir mit der Metro zum Platz der Republik und starteten von hier aus unsere Entdeckungstour durch die Prager Altstadt und Neustadt bis zur Kleinseite. Eines der Highlights gleich am Anfang war das prächtige Gemeindehaus im Jugendstil, dessen Räumlichkeiten von Malern und Bildhauern mit unvergleichlich handwerklichen Fertigkeiten ausgeschmückt worden sind. Unser Weg führte uns am Altstädter Rathaus vorbei mit seiner astronomischen Aposteluhr, auf der zu jeder vollen Stunde zwölf Apostel erscheinen und deshalb Touristen in großen Trauben davorstehen. Die Führung endete an der Karlsbrücke mit einem besonders schönen Blick auf die Moldau und die Prager Burg. Und das alles bei Bilderbuchwetter, das der zuweilen heftige Wind nicht trüben konnte.


Für den freien Nachmittag hatten unsere Reiseleiter Marcella und Wolfgang eine Reihe von Vorschlägen parat, die gerne aufgegriffen wurden. Ein Teil fuhr mit der Seilbahn auf den Petrin-Hügel mit Aussichtsturm und wanderte durch den Park hinunter in die Stadt. Manche nutzten die Straßenbahnlinie 22 zu einer Quer-durch-die-Stadt-Fahrt. Am Abend kehrten wir im U Fleku ein. Das im Jahr 1499 gegründete Prager Brauhaus in der Neustadt mit wunderschöner Wandmalerei und Holzvertäfelung ist bekannt für sein dunkles Bier, das offensichtlich auch von vielen japanischen und chinesischen Gästen sehr geschätzt wird.


 

3. Tag - Dienstag, 01.10.

Der Bus fuhr uns am Morgen 70 km nach Kutná Hora (Kuttenberg) östlich von Prag. Die Stadt wurde im 12. Jh. als Bergmannssiedlung gegründet. Sie entwickelte sich zu einer der wohlhabendsten und damals zweitgrößten Stadt Böhmens durch den Silberbergbau und durch die Prägung der Prager Groschen. Als Mitte des 16. Jh. nach dem Abbau von 2.500 Tonnen der Silberbergbau zurückging, wurde die Münzprägung eingestellt und die Stadt verlor ihre Bedeutung.


Heute gehört die Altstadt von Kuttenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe. In den Straßen und Gassen schwebt ein Hauch der Geschichte, weil es in den letzten Kriegen keine Schäden gab. Dem gotischen Dom der heiligen Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, nähern wir uns entlang einer langen Reihe von Heiligen-Statuen. Auffallend sind die wie Zelte geschwungenen Dächer des Domes und die gotischen Strebebögen. Im Dom sind prächtige Altäre und gut erhaltene mittelalterlichen Fresken und Gestühle.

Der Welsche Hof aus dem 13 Jh. war zunächst Festung als Lager für das Silbererz, dann eine Münze und Königsresidenz .Wir besichtigten die Audienzhalle, die im Jugendstil ausgestaltete gotische Kapelle mit einem Palmengewölbe und die Münzenausstellung. Der Prägevorgang wurde uns anschaulich vorgeführt.

Stadtbrände im 18. Und 19. Jh. veränderten das Stadtbild. Ende des 19. Jh. kam es zu ersten denkmalschützerischen Bestrebungen. 1995 wurde es in die Liste der UNESCO-Kulturdenkmäler aufgenommen.

Am Abend fuhren wir mit unserem Bus an die Moldau. Ein Schiff, das nur Platz für uns bot, legte nach einigem Warten an. Zu einem guten Büfett (mal ohne Knödel) spielte ein Akkordeonspieler böhmische Weisen. Beeindruckend war der Aufenthalt auf dem Oberdeck, wo sich uns, bei der Fahrt flussaufwärts, die angestrahlten Bauten des Hradschin und der Stadt boten. Es war ein ausgefüllter und erlebnisreicher Tag.

4. Tag – Mittwoch, 02.10.

Diesen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Marcella und Wolfgang führten eine Gruppe Interessierter zur Burg Vysehrad, die auf einem felsigen Vorsprung oberhalb der Moldau liegt und von einer großen Parkanlage umgeben ist, und zum Wenzelsplatz mit dem frisch renovierten Nationalmuseum.

Für andere war ein Bummel durch die  Gässchen der Altstadt mit originellen kleinen Läden  ein lohnendes Ziel. Wieder andere genossen es, stehen bleiben und Interessantes besichtigen zu können, ohne auf die Gruppe achten zu müssen. Der einsetzende Regen bremste leider weitere Unternehmungen.


Am Abend besuchten wir das Image Black Light Theater mit einer Auswahl von Schwarztheatertanzaufführungen, ein wahres Feuerwerk an kreativen Illussionen und Spielen mit dem Licht,  das wir hier zu sehen bekamen !

 

5. Tag – Donnerstag, 03.10.

Pünktlich um 09:00 Uhr startete unser Bus in Begleitung unserer Stadtführerin, um uns zur Prager Burg auf dem Hradschin zu bringen. Auf dieser Fahrt, die auch ein Stück weit an der Moldau entlang verlief, bekamen wir eindrucksvolle historische Paläste und Kirchen, aber auch interessante moderne Gebäude zu sehen.

Die Prager Burg, im 9. Jh. gegründet, wurde zum ständigen Sitz der tschechischen Herrscher und zuletzt auch des Staatspräsidenten. Das riesige Burgareal, mit ca. 45 ha das größte der Welt, wird beherrscht von Palästen, Amts- und Kirchengebäuden sowie Garten-anlagen, aber auch von malerischen Ecken wie z.B. dem „Goldenen Gässchen“.

Am Haupteingang angekommen, erwartete uns dort eine malerische Kulisse mit einer standhaften Burgwache. Innerhalb des Burggeländes hatte man von der Burgmauer aus einen tollen Blick über die Stadt. Unter anderem auch auf die Deutsche Botschaft, in der Genscher am 30.09.1989 den berühmten Satz zur Ausreise verkündete.

Aus der Vielzahl der Sehenswürdigkeiten konzentrierten wir uns vor allem auf die Besichtigung des St.-Veits-Doms, dem größten Kirchengebäude Tschechiens, und des Alten Königspalastes. Im Inneren des St.-Veits-Doms, einer prachtvollen gotischen Kathedrale, befindet sich die mit Halbedelsteinen wunderschön geschmückte Wenzelkapelle mit dem Grab des Hl. Wenzel, die Gruft der tschechischen Könige sowie die Schatzkammer.

Der Alte Königspalast ist vor allem durch den zweiten Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618 bekannt, der zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges geführt hat.

Beim Verlassen des Burggeländes kamen wir auch durch das „Goldene Gässchen“, bestehend aus kleinen Häuschen, die in die gotische Befestigungsanlage eingebaut sind. Ab dem 16. Jh. wohnten hier Burgschützen und Handwerker. Im Haus Nr. 22 arbeitete Franz Kafka zwei Jahre lang.

Gegen 14 Uhr erreichten wir unseren Bus, der uns im Stadtzentrum absetzte. Die restliche Zeit bis zum Abend stand zur freien Verfügung.

Am Abend gingen wir gemeinsam ins U Pinkasu, einem typisch tschechischen Gasthaus ganz in der Nähe des Wenzelsplatzes. Hier zapft man bestes Pilsner Bier schon seit 1843. Mit Essen und Trinken und angeregter Unterhaltung ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.


 

6. Tag - Freitag, 04.10. Abreise

Frühstücken – Koffer einladen – Auschecken. Das übliche Prozedere am Ende einer Reise. Und Abschied nehmen von einer schönen Stadt, von der wir trotz zahlreicher Besichtigungen, Fahrten und Spaziergänge nur einen kleinen Teil gesehen haben. Ganz sicher ein guter Grund, nochmals dort einen Besuch zu machen.

Herzlichen Dank den beiden Planern, Organisatoren und Reiseführern Wolfgang und Marcella, die uns Marcellas Heimat nähergebracht und dazu beigetragen haben, unser Nachbarland besser kennenzulernen.

 

Es war eine wunderschöne Reise und ein sehr harmonisches und bereicherndes Gemeinschaftserlebnis.

 

Autoren: Erika W., Sieghard P., Eberhard D.

 


 

 

 

22.09.2019 - Von Sielmingen nach Neuhausen a.d.F. mit historischer Ortsführung

Es trafen sich 22 NaturFreunde am Vereinsraum, um durch Streuobstwiesen mit zahlreichen "schnittbedürftigen" Bäumen zu den bewachsenen Hügeln im Horber Wald zu wandern, mit dem Sauhag eines der größten keltischen Gräberfelder auf den Fildern aus der Hallsteinzeit (750 bis 500 v.Chr.). Weiter ging es zur im Jahr 1877 im neogotischen Stil erbauten Josephskapelle mit ihren rundum gruppierten, 1953 neu gestalteten Kreuzwegstationen. Nach der Mittagspause wurde uns von einer sachkundigen Führerin die Geschichte Neuhausens, der katholischen "Enklave", näher gebracht. Große Bewunderung riefen die Besichtigungen der Räumlichkeiten im neuen Schloss (Rathaus) mit dem sanierten Holzgebälk, dem oberen Schloss mit seinem Volk'schen Salon und der Bücherei sowie die größte Dorfkirche Europas, St. Petrus und Paulus, mit den farbenprächtigen Kirchenfenstern hervor. Für diese sehr informative Tour danken wir unseren Wanderführern Erika und Günter - wie haben viel über unseren Nachbarort erfahren! (Angelika F.)


 

 

 

 
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