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20. – 23.08.2019 - NaturFreunde-Ausfahrt Kniebis

Bei bestem Wetter trafen nach und nach alle 19 NaturFreunde am NaturFreundehaus Kniebis ein. Nach dem Bezug der Zimmer wanderten wir auf dem Heimatpfad Kniebis – er verläuft auf ursprünglich belassenem Pfad ohne große Höhenunterschiede – für den ersten Tag genau der richtige Einstieg. Unterwegs überquerten wir die alte Landesgrenze zwischen dem katholisch-badischen und dem protestantisch-württembergischen Kniebis. In der Kulttankstelle Kniebis machten wir Rast und genossen beim Essen den Retro-Style mit Musik der 50er und 60er Jahre. Auf dem Rückweg setzte leider der Regen ein und es wurde entschieden, die Wanderung abzubrechen. Mit dem Abendessen in der gemütlichen Kniebishütte fand der erste Tag seinen Abschluss.

Der nächste Tag erwartete uns mit Sonnenschein und einer 12,5 km-Wanderung auf dem 1000-Meter-Weg zum Ruhestein. Es war der pure Genuss: Wandern auf menschenleeren, steilen Pfaden, farngesäumten Wegen, Fernblick zu den umliegenden Bergen des Schwarzwalds, zu den Vogesen und zur Schwäbischen Alb. Am Abend wurden wir im NaturFreundehaus Kniebis mit einem leckeren vegetarischen Menü verwöhnt.

Am dritten Tag hielten wir uns in der Kernzone des Nationalparks Schwarzwald auf und wanderten zum Buhlbachsee, einem idyllischen, in unberührter Natur gelegenen Karsee nahe Baiersbronn. Die Mittagseinkehr in der Zuflucht erforderte viel Geduld für die Hungrigen. Auf Stegen, Leitern und Treppen des Lotharpfads konnten wir anschließend betrachten, wie die Natur mit der Sturmfläche des 1999 wütenden Orkans umgeht und wieder Neues entsteht. Für das Abendessen hatten die NFH-Wirtsleute Grillfeuer und verschiedene Salate vorbereitet. Bei langsam untergehender Sonne war das Essen im Freien ein sehr schöner Abschluss am Vorabend unserer Abreise.

Der letzte Tag führte uns in das Nationalparkzentrum Ruhestein. Eine ausgebildete Rangerin klärte uns über die Gefährdungen der Schwarzwaldlandschaft und die besondere Tier- und Pflanzenwelt auf. Vom Mummelsee ging es mit einem Shuttle-Bus auf die Kuppe der Hornisgrinde. Vom Bismarckturm hatten wir einen phantastischen Ausblicke auf die Schwarzwaldlandschaft. Der Weg auf dem Grindenpfad führte uns über das Hochmoorgebiet und informierte uns mit Infotafeln über Flora und Fauna des Hochmoors.

Es waren vier Tage Natur pur, die wir am Kniebis erlebt haben und in denen wir den Schwarzwald ganz neu entdecken konnten. Herzlichen Dank an Herbert und Karin, die uns mit ihrem tollen Programm und ihrer guten Organisation wunderschöne und unvergessliche Wandertage beschert haben. (Erika W.)

 


 

 

 

11.08.2019 - Strümpfelbacher Wasserfälle und Ebnisee

24 Naturfreunde (Hund mitgezählt) waren nicht auf Urlaubsreise und fühlten sich von dem angenehmen Wanderwetter und dem Hinweis „Genusswanderung“ animiert, an der Wanderung zum Strümpfelbach und Ebnisee teilzunehmen. Kaum hatten wir mit den Autos Esslingen passiert, kamen wir in die Weinberge und es wurde sehr ländlich. Vom Voggenhof erreichten wir schnell an den sehr urigen Strümpfelbach: kleine Wasserfälle, verwurzelte Wege und kleine Holzbrücken boten eine idyllische Wanderstrecke. Erfahrene Strümpfelbach-Wanderfamilien hatten sich und ihre Kinder mit Gummibadeschuhen ausgerüstet und wanderten fröhlich direkt im Bach. Nach steilem Anstieg auf ausgewaschenem Pfad gab es als Ansporn für den Rest des Berges schon auf dreiviertel Höhe den obligatorischen Wanderschnaps. So gestärkt schafften wir auch noch die restliche Strecke, bis wir von oben den Ebnisee erblickten. Ein richtiges Familien-Sommer-Idyll: ein anscheinend absolutes Muss bei der Jugend waren Einhorn-Luftkissen-Inseln und alternativ gingen vielleicht auch noch die zu mietenden Tretboote mit Sonnenschirm und Wasserrutsche. – Nachdem wir den Ebnisee nahezu umrundet hatten ging es (schon wieder) bergauf, aber nach relativ kurzer Zeit erreichten wir den Voggenhof, wo ein lauschiges Schattenplätzchen im Biergarten auf uns wartete. Einige Mutige versuchten sich an dem alternativen Naturparkteller, einer speziellen Sülze nach Art des Hauses. Aber auch alle anderen konnten Magen und Kehle zufrieden stellen. Einen herzlichen Dank an unsere Wanderführer Renate und Norbert. Schön, dass die im Mai wegen des vielen Regens abgesagte Tour jetzt zu so guten Bedingungen noch nachgeholt werden konnte! (Haidrun H.)

 


 

 

07.07.2019 - "Auf den Spuren des Heimatdichters Christian Wagner" nach Warmbronn

Am Sonntagvormittag machten sich 14 NaturFreunde mit Bahn und Bus auf den Weg. Von der Haltestelle Glemseck führte der Weg entlang des Rohrbaches unter der Friedensbrücke hindurch fast durchgehend durch Laubwald bis Warmbronn. Nach der Mittagsrast im Grünen Baum war das Ziel das Geburts- und Wohnhaus des Dichters Christian Wagner (1835-1918), das von der Christian-Wagner-Gesellschaft betreut wird. Die Führung durch Dr. Axel Kuhn  eröffnete einen Blick auf das Leben und vielfältige Wirken des Dichters und Bauern. Seine Forderung nach der Notwendigkeit der 'möglichsten Schonung alles Lebendigen' und dem daraus folgenden Schutz natürlicher Ressourcen und gleichen Rechten für jeden Einzelnen machten deutlich, dass seine Gedanken seiner Zeit voraus waren. Er stand im Austausch mit (friedens)politisch engagierten Menschen und auch Schriftstellern wie Hermann Hesse.

Christa und Reinhard haben eine interessante Tour mit überraschenden Erkenntnissen organisiert.  (Herbert K.)


 

 

 

29.06.2019 - Bundesgartenschau in Heilbronn

Ein kleines Grüppchen der Naturfreunde machte sich am frühen Nachmittag auf zur BUGA nach Heilbronn. Bei warmen, aber angenehmen Temperaturen genossen wir die locker-flockig aufgezogene Gartenschau: pflichtgetreu besuchten wir die Stände der Naturfreunde, NABU und BUND und die interkulturellen Gärten. Wir freuten uns über die Vielzahl der Blumen-Darstellungen (Rosenbeete auf Dünenhügeln, Bonsais mit Buddha, hängende Minigärten u. a.), dazwischen mal heitere, mal phantastische und auch beeindruckende Kunstwerke. Das Neckarufer ist, ebenso wie der Karlssee schön in die Bundesgartenschau integriert, überall sind Wasserläufe und Kinder haben fröhlich geplanscht. Sportbegeisterte können an die Kletterwand oder auf Surfbrettern stehpaddeln. Dennoch war auch die Polizei vertreten - auf Elektrorollern (Segway) ! Nachdem wir auch die reichlich vorhandenen Fressmeilen besucht hatten legten wir uns faul in die Blumenwiese, schauten den Schwalben und dem Heißluftballon zu, mit Swingmelodien aus dem Hintergrund und beobachteten das Einbrechen der Dämmerung. Dann schlossen wir uns der Karawane zum Karlssee an und waren fasziniert von dem gigantischen Wasser-Lichtershow-Spektakel, das für jeden etwas bot: für die Kinder die Story vom Wassertropfen, für die Jungen heiße Tanzrhythmen und für uns Silberrücken Wiener Walzer tanzende, farbige  Wasserfontänen.
Ärgerlich, wenn man so unsportlich ist wie ich. Also: die Polizisten sind Segway gefahren und auf dem See haben sie Stand Up Paddling gemacht.....

Vielen Dank an Jürgen für die Initiative und an Norbert, der uns zu mitternächtlicher Stunde wieder gut nach Hause gebracht hat. (Haidrun H.)


 

 

 

16.06.2019 - Auf dem Heslacher Blaustrümpflerweg

Von 26 Wanderlustigen waren die beiden Wanderführer überrascht, doch alle fanden Platz im Bus nach Degerloch, um mit der Zacke weiter zur Haltestelle Haigst zu fahren.

Über eine  schönen Waldstrecke mit zwei Aussichtspunkten gelangten wir  zum Dornhaldenfriedhof und Waldfriedhof von wo wir mit der Seilbahn talwärts zum Südheimer Platz fuhren. Von da erfolgte der Anstieg über die Heslacher Wand und der Ziegelklinge zum Lehrgarten des Bürger- und Gartenbauvereins Heslach mit Blick auf den Fernsehturm auf der anderen Seite des Talkessels. Mit weiteren herrlichen Ausblicken auf Stuttgart erreichten über die Hasenbergsteige den Biergarten auf der Karlshöhe. Nach ausgiebiger Rast führte der Weg hinab zum Marienplatz und die Zacke brachte uns auf Degerlochs Höhen. Dort erreichten wir dank Endspurt und eines netten Busfahrers in letzter Sekunde den Bus nach Filderstadt.

Mit einem Weg, für Viele neu und deshalb interessant, haben uns Marcella und Wolfgang mit dieser Tour ein Stück Stuttgart gezeigt. Vielen herzlichen Dank dafür ! (Angelika F.)


 

 

25.05.2019 - Wanderung von Wiesensteig über den Filsursprung zum Reußenstein

Ein Dutzend NaturFreunde trotzte der Wettervorhersage und machte sich auf den Weg zu einer schönen Wanderung entlang blühender Frühlingswiesen zum klaren Ursprung der Fils. Entlang des gut gefüllten Baches ging es über schöne Pfade weiter bis zum Anstieg auf den Reußenstein. Von Nahem ist die Ruine mächtiger als sie von ferne wirkt und man hat einen herrlichen Ausblick ins Tal und auf die umliegenden Berge.

Unsere Wanderführerin Traudel erzählte uns die alte Sage von Wilhelm Hauff: wie sich der Riese Heim von den Meistern und Gesellen der Umgebung eine Burg bauen ließ, wegen eines fehlenden Nagels aber den Sold nicht löhnen wollte und ein mutiger Schlossergeselle – mit Hilfe des Riesen – den letzten Nagel hoch oben in den Reußenstein schlug und damit den Erbauern des Schlosses zu ihrem Lohn verhalf, des Schlossermeisters Töchterlein gewann – und von dem Riesen Heim Burg Reußenstein als Geschenk dazu bekam.

Nach einer kleinen Stärkung im Reußensteinhof und einem besorgten Blick auf den dunkler werdenden Himmel erreichten wir trockenen Fußes die Autos unserer Fahrgemeinschaften. – Ein Dank an unsere Wanderführer Traudel und Norbert für diese schöne Frühjahrswanderung. (Haidrun H.)


 


 

 

28.04.2019 - Wanderung von Grötzingen über den Galgenberg nach Nürtingen am

Eine starke Wandergruppe mit 19 Wanderern startete auf der Höhe oberhalb des Naturtheaters Grötzingen. Das überraschend gute Wetter bescherte uns bei der Tour auf dem Höhenrücken zwischen Alb und Neckartal einen grandiosen Ausblick auf die Schwäbische Alb. Unser Weg führte uns vorbei an teilweise erntereifen Erdbeer- und Spargelfeldern und an der Alpakafarm, deren Tiere in ihren hell- und dunkelbraunen Wollkleidern und mit ihren ausdrucksvollen Gesichtern unsere besondere Aufmerksamkeit auf sich zogen. Abwärts durch Streuobstwiesen und am Nürtinger Schwimmbad vorbei erreichten wir den "Schlachthof". Die Freude über eine Rast in der Sonne war nur von kurzer Dauer: Während  der Mittagseinkehr regnete es, hörte netterweise beim Start in Nürtingen aber wieder auf. Ein Teil der Wandergruppe nahm für den Weg zurück den Bus. Der andere Teil genoss die Rückwanderung, vorbei an gelbleuchtenden Rapsfeldern und begleitet von beeindruckenden dunklen Wolkenformationen, durch die doch immer wieder die Sonne drang. Rechtzeitig vor dem erneuten Regen erreichten wir unsere Autos. Dem Wanderführer Günter W. ein herzliches Dankeschön für seine Tour, die unsere nähere Umgebung einmal mehr von der besten Seite präsentierte. (Erika W.)



 

 

 

24.03.2019 - Wanderung im Remstal bei Kernen-Stetten

Ein schöner Frühlingstag lockte die Wanderer zum Treffpunkt Bahnhof Bernhausen. Mit S-Bahn und Bus erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung zur Ruine des ehemaligen Bruderhauses. Eine ganze Zeit lang begleitete uns der Blick auf die idyllisch in den Weinbergen liegende Y-Burg, das Wahrzeichen von Stetten i.R. Auf unserem Weg durch Obstbaumwiesen und ausgedehnte Weinberge bestaunten wir die teilweise schon in der Blüte stehenden Bäume. Besondere Herausforderungen waren zweifellos der steile Anstieg auf den Katzenkopf, dem sich einige doch tatsächlich verweigerten, und die oft gestellte Frage: Wo geht`s weiter? Die angepeilte Ruine des ehem. Bruderhauses bekamen wir leider nicht zu Gesicht. Dafür konnten wir uns am Ende - statt der angekündigten 7,5-Kilometer-Wanderung - mit einer stattlichen Wanderstrecke von deutlich über 10 Kilometern schmücken. Die Einkehr im TV-Heim "s'Burgstüble" entschädigte dann alle Ausgepowerten und versöhnte uns mit dem Wanderführer Jürgen, dem wir für die Organisation und den "Wanderzuschlag" Danke sagen. (Erika W.).


 


 

 
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