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28.04.2019 - Wanderung von Grötzingen über den Galgenberg nach Nürtingen am

Eine starke Wandergruppe mit 19 Wanderern startete auf der Höhe oberhalb des Naturtheaters Grötzingen. Das überraschend gute Wetter bescherte uns bei der Tour auf dem Höhenrücken zwischen Alb und Neckartal einen grandiosen Ausblick auf die Schwäbische Alb. Unser Weg führte uns vorbei an teilweise erntereifen Erdbeer- und Spargelfeldern und an der Alpakafarm, deren Tiere in ihren hell- und dunkelbraunen Wollkleidern und mit ihren ausdrucksvollen Gesichtern unsere besondere Aufmerksamkeit auf sich zogen. Abwärts durch Streuobstwiesen und am Nürtinger Schwimmbad vorbei erreichten wir den "Schlachthof". Die Freude über eine Rast in der Sonne war nur von kurzer Dauer: Während  der Mittagseinkehr regnete es, hörte netterweise beim Start in Nürtingen aber wieder auf. Ein Teil der Wandergruppe nahm für den Weg zurück den Bus. Der andere Teil genoss die Rückwanderung, vorbei an gelbleuchtenden Rapsfeldern und begleitet von beeindruckenden dunklen Wolkenformationen, durch die doch immer wieder die Sonne drang. Rechtzeitig vor dem erneuten Regen erreichten wir unsere Autos. Dem Wanderführer Günter W. ein herzliches Dankeschön für seine Tour, die unsere nähere Umgebung einmal mehr von der besten Seite präsentierte. (Erika W.)



 

 

 

24.03.2019 - Wanderung im Remstal bei Kernen-Stetten

Ein schöner Frühlingstag lockte die Wanderer zum Treffpunkt Bahnhof Bernhausen. Mit S-Bahn und Bus erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung zur Ruine des ehemaligen Bruderhauses. Eine ganze Zeit lang begleitete uns der Blick auf die idyllisch in den Weinbergen liegende Y-Burg, das Wahrzeichen von Stetten i.R. Auf unserem Weg durch Obstbaumwiesen und ausgedehnte Weinberge bestaunten wir die teilweise schon in der Blüte stehenden Bäume. Besondere Herausforderungen waren zweifellos der steile Anstieg auf den Katzenkopf, dem sich einige doch tatsächlich verweigerten, und die oft gestellte Frage: Wo geht`s weiter? Die angepeilte Ruine des ehem. Bruderhauses bekamen wir leider nicht zu Gesicht. Dafür konnten wir uns am Ende - statt der angekündigten 7,5-Kilometer-Wanderung - mit einer stattlichen Wanderstrecke von deutlich über 10 Kilometern schmücken. Die Einkehr im TV-Heim "s'Burgstüble" entschädigte dann alle Ausgepowerten und versöhnte uns mit dem Wanderführer Jürgen, dem wir für die Organisation und den "Wanderzuschlag" Danke sagen. (Erika W.).


 


 

 

 

09.02.2019 - Von Remseck nach Stuttgart-Hofen

Wenn auch nicht nach dem Kalender - es war ein Vorfrühlingstag, an dem 21 NaturFreunde und vier Gäste entlang des Neckars wanderten. An seiner südöstlichen Seite wird der Neckar von Sträuchern und Bäumen gesäumt, der steile Hang ist bewaldet. An deren Saum grünten bereits Scharbockskraut, Gundermann und Taubnessel. Die Blüte der Haselnuss begann, in Gärten blühten Schneeglöckchen, Krokus und Winterling. Abschnittsweise muss man aber auch Gewerbegebiete hinnehmen. Der Neckar fließt ruhig, weil er für die Schifffahrt aufgestaut ist. In ihm spiegeln sich die gegenüberliegenden Ortschaften Aldingen und Mühlhausen. Über den Weinbergen thront der Stadtteil Mönchfeld. Um im Besen in Hofen für alle Platz zu finden, war unser Tempo recht straff. Aber damit versöhnte uns ein guter Fasswein und der Wengerterbraten.

Interessant war auch die Anfahrt mit der Stadtbahn U12. Für sie wurden lange Abschnitte zu Anliegerstraßen abgestuft. Bisherige Gewerbebrache wurde mit Wohn- und Verwaltungsgebäuden aufgewertet. Man sollte mal mit Netzkarte eine Stadterkundungsreise machen. Dank an die Wanderführer Hanni und Günter. Wenn auch müde, wir waren zufrieden!   (Sieghard P.).

 


 

 

06.01.2019 - Neujahrsempfang

Ein von unseren Mitgliedern sehr gerne angenommener Termin ist jedes Jahr der NF-Neujahrsempfang. Ausgestattet mit einem stattlichen Buffet von vielen NaturFreundinnen, bietet er den Gästen den idealen Rahmen zu reger Kommunikation. In seiner Ansprache ging der Vorsitzende unserer NF-Ortsgruppe, Herbert Knienieder, auf die sich immer schneller verändernde Weltordnung ein und führte Beispiele an, wie im vergangenen Jahr oft bösen Worten und Behauptungen böse Taten folgten - gegen Migranten, Flüchtlinge, Asylanten, Minderheiten. In seinem Ausblick für 2019 war ihm sehr wichtig, neben den Natur- und Umweltschutzthemen auch die Bedeutung der in diesem Jahr stattfindenden Europa- und Kommunalwahlen hervorzuheben und wie wichtig unsere Teilnahme daran für die Demokratie ist. Er wies dabei darauf hin, welch erfreulich große Zahl von NaturFreundinnen und NaturFreunden an der INTEGRA-Plakataktion zur Kommunalwahl teilnehmen. (Erika W.)

 


 

27.01.2019 - KulturWanderung

Die NF-Gruppe startete ihre anfangs noch winterliche Wanderung in Degerloch. In der Innenstadt jedoch schwand der Schnee mehr und mehr. Im Haus der Geschichte erhielten wir eine kompetente Führung durch die Sonderausstellung zum Anfang der Demokratie im Südwesten 1918 - 1924. Wir erfuhren von der schlimmen Hungersnot in den Städten in den letzten Kriegsjahren. Von dem Hass und der Unsicherheit, die von extremen linken und rechten Gruppen unter die Bevölkerung gestreut wurden. Im Vortrag und in Schaukästen wurden die großen Anstrengungen, die Hoffnungen, Schwierigkeiten und Ängste der Frauen und Männer jener Zeit deutlich und waren Anlass zu lebhaftem Gedankenaustausch auch noch nach der sehr informativen Führung. Vielen Dank an Jürgen für Planung und Organisation. (Erika W.)




 

 

15.12.2018 - Advents- und Jahresabschlussfeier

Bei winterlichen Temperaturen brachen wir, geleitet vom Filderstädter Archivar Nikolaus Back, zu einer Sielminger Sightseeingtour auf. Herr Back erzählte uns Schnurren über die alten Fehden der Unter- und Obersielminger und berichtete über mittelalterliche Häuser, deren Alter und Geschichte offengelegt werden konnte, ebenso wie über Hausbesitzer, die diese Nachforschungen nicht unterstützten aus Sorge um Mitbestimmungswünsche des Denkmalamtes. Den nahe der Kirche gelegenen „Hof“ kannte ich genau so wenig, wie die Story von dem privaten Backhäusle eines wohlhabenden Sielminger Bürgers, das heute im Freilichtmuseum Beuren zu besichtigen ist.


Im mittelalterlichen Weihnachtshof nutzen wir die Gelegenheit zu wärmendem Getränk und Feuerstellen und amüsierten uns in der weihnachtlichen Verkaufshütte über Schilder wie „Brauche noch ein paar Kleinigkeiten für die Leute, denen wir dieses Jahr nichts schenken“ oder „alles wird leichter, nur ich nicht“. Beglückt durch die weihnachtlich-mittelalterliche Beatles-Schilder-Botschaft: „all you need ist love“ ging es in die Martinskirche, wo uns Erika mit festlich-vorweihnachtlichen Orgelklängen erfreute (Kulturanspruch des Naturfreundevereins erfüllt!). Herr Back wies uns noch darauf hin, dass der in der Martinskirche eingelassene, wohl älteste vorhandene Schriftzug von Sielmingen mit seinem Buchstabensalat auf ewig ein ungelöstes Rätsel bleiben wird.

Das Gasthaus Lamm – ein mir unbekanntes Wesen. Skeptisch trat ich ein und war angenehm überrascht von der gemütlichen Atmosphäre. Auch das Hinweisschild „Behelfsklo“ (was das wohl war?) erwies sich glücklicherweise als ein Relikt aus alter Zeit. Und dann wurden wir sogar mit einem Glas Sekt als Aperitif empfangen! Überquellende Finanzlage unseres Vereins? Werbegeschenk des Hauses? Nein, eine Spende unseres Geburtstagskindes Norbert, der es sich auch an seinem Geburtstag nicht nehmen ließ, nach dem Essen seine Jahres-Naturfreunde-Filderstadt-Unternehmungen-DVD zu zeigen: mit schön ausgewählten Bildern, ordentlich beschriftet und mit angenehmer Musik unterlegt. Prima, wenn man solche Technik- und Medienfreaks im Verein hat.

Es ist gute Tradition, dass am Jahresende auch Ehrungen stattfinden. In diesem Jahr waren es Erika und Günter Weber, die für 30-jährige Mitgliedschaft bei den NaturFreunden Filder von Vorstand Herbert Knienieder mit Blumen, Wein und Dankesworten geehrt wurden.

Nach lebhaften Gesprächen, einem Vor-Weihnachtslieder-Medley unserer Singgruppe und einem abschließenden Schnaps (auf das Haus – kannte ich sonst nur beim Griechen!) fand das Filderstädter Naturfreunde-Vereinsleben für dieses Jahr seinen erfreulichen Abschluss. Herzlichen Dank an die Organisatoren Hanny und Günter. (Haidrun H.)


 


 

 

 

14.10.2018 - Bezirkswanderung durch den herbstlichen Wald rund um den Uhlberg

Über 30 Naturfreunde des Bezirks Neckar-Fils sowie einige Gäste kamen bei idealem Wanderwetter zum Parkplatz „Uhlbergturm“, dem Start unserer Wanderung. Der ca. 9 km lange Weg durch herbstlichen Wald und Streuobstgärten (früher Weinberge) führte uns zunächst über das Schützenhaus zur Bonländer Kelter. Dort gibt es seit 300 Jahren das Zehnthäusle, das an die frühere Zeit des Weinanbaus erinnert. Weiter ging’s zum Uhlbergturm, wo wir bei einer kurzen Rast die herrliche Aussicht genießen konnten. Zum Abschluss der Wanderung kehrten wir dann in die Waldschänke „Distelklinge“ ein. Herzlichen Dank unseren beiden Wanderführern Jo M. und Günter W., die diese gelungene Wanderung vorbereitet und organisiert haben. (Eberhard D.)

 

30.09. - 04.10.2018 - Jahresausfahrt ins Altmühltal / Regensburg

Tag 1: Kelheim -Weltenburg

Früh am Morgen startete unser Bus Richtung Beilngries im Altmühltal.

Nach zügiger Anfahrt sahen wir schon von weitem unser erstes Etappenziel: die frisch renovierte Befreiungshalle,  ein Denkmal auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim.  Der Anstieg vom Parkplatz hoch zu diesem Monumentalbau, der zu den bekanntesten und prunkvollsten Baudenkmälern Bayerns gehört und 1863 von Bayern-König Ludwig I. zu Ehren der siegreichen Befreiungskriege gegen den französischen Welteneroberer Napoleon fertig gestellt wurde, weckte unsere vom Busfahren lahmen Glieder, sodass der  Waldweg  Richtung Kloster Weltenburg bei  bester Wanderlaune gemeistert wurde. Mit der Seilfähre setzten wir über die Donau und ließen uns frisch gezapftes Bier und bayrische Schmankerl  in der Klosterschenke schmecken. Nach einem Rundgang und Besuch der Abteikirche begleiteten uns die imposanten Felswände auf dem Weg zum Busparkplatz. (Angelika F.)

Tag 2: Walhalla und Maria Ort

Die Walhalla war unser Ziel am 2.Tag. In Regensburg erwartete uns die Kristallprinzessin, ein mit viel glitzernden Swarovski  Elementen ausgestattetes Donauschiff, welches uns nach Donaustauf brachte. Der dort neu angelegte Wanderweg ersparte uns zwar die 358 Stufen hoch zum Nationaldenkmal, ließ uns aber auch ganz schön außer Atem kommen. Günter machte uns mit der Geschichte und der Bedeutung des ebenfalls von König Ludwig I. in Auftrag gegebenen Bauwerks vertraut. Der mit Marmor verkleidete "Tempel" ist ein Gedächtnisort für verdiente deutschsprachige Männer und Frauen. Nach ausführlicher Besichtigung und einer sonnigen Vesperpause mit weitem Blick von den Stufen fuhren wir nach Maria Ort, wo Donau und Naab zusammenfließen. Bei  Musik und Tanz wurde nach dem Abendessen in geselliger Runde  so manches Gläschen Frankenwein probiert. (Angelika F.)

Tag 3: Albertus-Magnus-Weg und Adlersberg

Von der  Seidenplantage, einer ehemaligen Anlage zur Aufzucht von Seidenraupen, führte uns der  Weg  auf den Winzerer Höhen durch eines der artenreichsten Landschaftsschutzgebiete der Stadt  mit  Informationsstellen und schönen Ausblicken auf Regensburg nach Adlersberg  in den Brauereigasthof. Dort wird seit fünf Generationen an  historischer  Stätte noch in Handarbeit selbstgebrautes Bier und solide Hausmannskost für die Besucher angeboten. Am Abend folgte noch eine Führung durch die historische Altstadt  Beilngries. (Angelika F.)

Tag 4: Vom Altmühltal nach Regensburg

Am 4.Tag der Jahresausfahrt erfolgte der Umzug vom Altmühltal nach Regensburg. Eine sehr informative Stadtführung durch einen alten Regensburger, der auch schon bei den Domspatzen im Chor war, stand am Anfang. Über die berühmte Steinerne Brücke und die Donau gelangte die Gruppe in die Innenstadt. Seinen Reichtum verdiente sich Regensburg durch den Handel und Zölle, der Status der freien Reichsstadt sicherte die Unabhängigkeit gegenüber Bayern. Politische Bedeutung hatte Regensburg durch den Ständigen Reichtstag, vor allem in der Zeit als ein Vertreter des Hauses Thurn und Taxis den Kaiser vertreten durfte. Nach der Stadtführung konnten die Naturfreunde durch eine weitere Führung auch das Schloss der bedeutenden Fürstenfamilie kennenlernen. Und im Hofbräuhaus in Regensburg wurde der Tag mit bayerischen Schmankerln und Oktoberfestbier zünftig abgeschlossen. (Reinhard K.)


Tag 5: Abensberg

Am letzten Tag ging es mit dem Bus nach Abensberg, um bei einer ganz besonderen Brauereiführung „Bier und Kunst“ kennenzulernen. Die Führung beschränkte sich nicht nur auf die Geheimnisse des Weißbierbrauens, sondern schloss auch die Kunst von Friedensreich Hundertwasser ein. Nach seinen Plänen wurden die Gebäude kunstvoll verziert und auch ein beeindruckender Turm errichtet. In Aichach wurde die erlebnisreiche Jahresausfahrt der Naturfreunde Filder bei Kaffee und Kuchen und mit einem interessanten Stadtrundgang abgeschlossen. Ein großer Dank gebührt den Wanderführern Peter und Friedel Kurz, die diese Tour kenntnisreich und engagiert organisiert haben. (Reinhard K.)


 


 

 

 

23.09.2018 - Wir suchen essbare Pilze

Bei bestem Herbstwetter machten sich die NaturFreunde und Gäste auf zu ihrer Pilztour rund um den Uhlbergturm. Leider bekamen sie nur sehr selten solch ein Exemplar zu Gesicht. (s. Foto). Aber die überraschende Einkehr in der Kelter zum dortigen Herbstfest mit Alphornbläsern entschädigte die nicht sehr erfolgreichen Pilzsucher mit ihren beiden Wanderführern Angelika und Peter vollauf und ließ die Enttäuschung ganz schnell vergessen.

Der Aufenthalt in der Natur, das schöne Wetter, gute Gespräche - es wurde ein gelungener Tag. (Erika W.)


 

 

 

 
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