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12.07.2018 - Vereinsabend

Er stand ganz im Zeichen von Schokolade: Ein ehemaliger Mitarbeiter von Brot für die Welt berichtete über die Produktion und die Vermarktung von fair gehandelter Schokolade, die den Erzeugern (in der Regel Kleinbauern) einen fairen Preis garantieren. Wir wurden über die verschiedenen Möglichkeiten bei Anbau, Ernte, Handel und Verarbeitung von Kakao informiert und hörten, dass der Faire Handel bereits zu diesem frühen Zeitpunkt die Kakaobauernfamilien bei der Verbesserung der Qualität und der Umstellung auf Bio-Anbau unterstützt. Und am Schluss konnten wir bei einer Blindverkostung der "traditionellen" und der "fairen" Schokolade unsere Urteilsfähigkeit und unsere Geschmacksnerven testen. Damit wir beim nächsten Einkauf zur fairen Schoko-Variante greifen, wurden auch die gängigen Siegel mit ihren Schwächen und Stärken vorgestellt. (Erika W.)

 


 

 

 

17.06.2018 - Von den Eckhöfen bei Neidlingen zum Boßlerhaus

So viele Highlights auf einer Wanderung! Das erste und größte waren zweifellos die Hunderte (nicht übertrieben!) von Türkenbundlilien auf dem Weg vom Parkplatz zum Boßler. Spannend war auch der Jahrhundertstein (bzw. die drei Jahrhundertsteine1900 - 2000) mit den eingearbeiteten Begriffen, die der Nachwelt verkünden sollen, was in diesem Jahrhundert wichtig war: z. B. Mondlandung, Psychoanalyse, Emanzipation, Weltkriege - aber die Bedeutung von Internet war dem Bildhauer wohl nicht bewusst. Neben den herrlichen Aussichtspunkten des Traufweges sei noch erwähnt, dass es auf dem Gipfel des Boßlers nicht nur ein Gipfelkreuz, sondern auch einen sehr feinen Gipfelschnaps gab. Nach einer gemütlichen Einkehr im Boßlerhaus ging es flott zurück, damit jeder das vergeigte WM-Auftaktspiel der deutschen Fussballelf genießen konnte. Danke an Günter für die Vorbereitung der schönen Wanderung. (Haidrun H.)


 

 

03.06.2018 - Wanderung von Ludwigsburg nach Marbach am Neckar

Strahlendes Hochsommerwetter ließ viele Naturfreunde und einige Gäste auf eine erfrischende Wanderung an den Gestaden des Neckars hoffen. Durch Ludwigsburg ging es und wir konnten einen Blick in die Gärten des Blühenden Barocks werfen. Im Favoritepark ästen geruhsam ein paar Rehe, und bevor es hinunter zum Neckar ging, löschten wir an einer öffentlichen Mineralquelle unseren Durst - bei Interesse auch mit sehr salzhaltigem Wasser. Die Wanderung entlang des Neckars war wirklich sehr schön, zumal wir die meiste Zeit im Schatten laufen konnten: rechts der Neckar, links die Weinberge. Einerseits war es schade, dass niemand von Karlas Angebot Gebrauch machte, die Wanderung zu verkürzen und mit ihr eine Stadtführung in Marbach zu machen, schließlich hatte sie sich gut vorbereitet. Andererseits finde ich es gut, dass sich alle der längeren Strecke - über die Spaziergangslänge von 10 km hinaus - angeschlossen haben. Naturfreunde-Rentner sind eben (manchmal doch noch) fit! - Herzlichen Dank unseren Wanderführern Karla und Bertl. (Haidrun H.)

 


 

 

27.05.2018 - Ausflug ins Roigheimer Naturschutzgebiet Essigberg/Hörnle

Der Ausflug nach Möckmühl und Roigheim im Kreis Heilbronn war für die 16 NaturFreunde ein besonderes Erlebnis. Nach einer von den Wanderführern Christa und Reinhard hervorragend vorbereiteten Stadtführung durch den mittelalterlichen Ortskern von Möckmühl ging es nach Roigheim. Hier konnten wir blühende Orchideen im Freiland in voller Pracht bestaunen. Der "verrückte" Naturfreund Hans Zweig pflegt hier auf 9 ha Fläche in einem ehemaligen Weinberggebiet Magerwiesen und sorgt dafür, dass Orchideen und andere Blumen aussamen können. Er saniert Steinmauern als Lebensraum für Insekten und kleine Reptilien. Die 3-stündige Führung hat bei den Teilnehmern tiefe Eindrücke hinterlassen. Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll - die Leistung des Mannes oder die Vielfalt der Blütenwelt bei den Magerwiesen. So viele Orchideen auf einer beschränkten Fläche habe ich noch nie gesehen. Christa und Reinhard gebührt Dank und Anerkennung für einen erlebnisreichen Tag, bei dem Wandern zur Nebensache wurde. (Günter W.)


Möckmühl


Roigheimer Naturschutzgebiet Essigberg/Hörnle

 


 

 

13.05.2018 - Auf dem NaturaTrail im Siebenmühlental

Der wolkenverhangene Himmel verhieß kein gutes Wetter für unsere Wanderung, als wir uns am Ausgangspunkt Weilerhau trafen. Aber die 15 NaturFreunde, darunter drei Gäste, ließen sich nicht davon abschrecken. Vielleicht lag es daran, weil Muttertag war - es regnete jedenfalls nicht und wir bekamen angenehmes Wanderwetter als Belohnung. Das freute uns besonders, schließlich waren wir auf unserer "Hausstrecke" unterwegs, die im Rahmen des Natura2000-Schutzgebietsssystems von einigen NaturFreunden unserer Ortsgruppe 2014 ausgearbeitet worden war. Besondere Stationen waren die Gedenktafel am ehemaligen Gräberfeld im Bernhäuser Forst und der Bärensee. Unsere beiden gut vorbereiteten Wanderführer Jo und Günter verfügten über ein reiches Maß sowohl an historischen wie auch naturkundlichen Kenntnissen, von denen wir alle profitierten. Gespenstisches entdeckten wir auf unserem Weg im Reichenbachtal: Zahlreiche Bäume und Sträucher waren von den Larven der Gespinstmotte wie mit einem weißen Schleier überzogen, ganze Stämme von dem Gespinst umhüllt. - Nach der Stärkung in der Schlösslesmühle führte unser Weg zur Haltestelle Seebruckenmühle. Mit Bus und Bahn erreichten wir dann wieder unseren Ausgangspunkt. Unterwegs verabschiedeten wir unsere Schweikheimer Gäste. Danke an die Wanderführer Günter und Jo für einen sehr schönen Tag.

(Erika W.)



 

 

07.04.2018 - Vom Max-Eyth-See zum Killesberg

Eine große Gruppe der NaturFreunde Filder samt vier Gästen nutzte das schöne Frühsommerwetter zu der angekündigten Wanderung. Ab U-Bahn-Haltestelle Hofen ging es zwischen Neckar und See zum Fußgängersteg. Auf dem See herrschte schon reges Treiben, denn die ersten Segelboote wurden aus dem Winterschlaf erweckt und zu Wasser gelassen. Auf der linken Neckarseite dann die erste Herausforderung: der schweißtreibende Aufstieg zum Schnarrenberg. Dort ist die Heimat der "Wetterfrösche" vom Deutschen Wetterdienst und von dort aus hat man eine wundervolle Aussicht über Stuttgart und die gegenüberliegende Silhouette der Filder mit dem Wahrzeichen Stuttgarts, dem Fernsehturm. Hinter uns waren dann Relikte der Besatzungszeit mit dem AFN-Sendeturm und dem neuen Stadtteil Burgholzhof auf dem Gelände der ehemaligen Ami-Kaserne zu sehen. Leider war der Aussichtsturm Burgholzhof noch geschlossen, sodass uns eine andere Perspektive auf Stuttgart versagt blieb. Am Robert-Bosch-Krankenhaus vorbei ging es dann bergab zum Pragsattel. Dort teilte sich die Wandergruppe. Die einen gingen sofort zum vorgesehenen Rastpunkt NaturFreunde-Haus Killesberg. Die Mehrheit machte noch einen Schlenker durch den Killesberg-Park. Nach ausgiebiger Rast wurde dann der Rest der Wanderung in Angriff genommen. Durch den unteren Teil des ehemaligen Bundesgartenschaugeländes erreichten wir die Haltestelle Löwentorbrücke, von der uns U- und S-Bahn sicher nach Filderstadt brachten. (Jürgen M.)

 

17.02.2018 - Besentour mit Hanny

Die geplante Wanderung am 17.02. in eine Besenwirtschaft ist sprichwörtlich zwar nicht ins Wassser, aber in den Schnee gefallen. Es schneite heftig, und die Freunde des späten Winterzaubers hatten ihre helle Freude daran – nur nicht die Wanderer, die sich pünktlich um 13:45 Uhr am S-Bahnhof Bernhausen zum Start zu Hannys ca. zweistündiger Besentour trafen. Wegen der Witterung wurde die Wanderung abgesagt und  man verabredete sich auf 16:30 Uhr direkt im Besen in S-Plieningen.

Dort genossen wir das Ambiente einer großzügigen Wohnstube in Verbindung mit zünftigem Essen, Wein und Most bei schönem Ausblick auf die schneeverhangene, städtische Gartenlandschaft am Stadtrand von Stuttgart . Danke an Hanny, die uns – auch ohne Wanderung – einen vergnüglichen Spätnachmittag bescherte.  (Erika W.)


 

 

21.01.2018 - Besuch der 360°-Panorama-Schau "Rom im Jahre 312"

Ökologisch korrekt machten sich 20 Naturfreunde per ÖPNV auf den Weg nach Pforzheim zur 360° Panorama-Schau von Yadegar Asisi "Rom 312 - Kaiser Konstantin der Große" im Inneren des Gasometers.
In tiefer Nacht betraten wir den Gasometer, kurze Zeit später erklang das erste Vogelzwitschern und Hufgetrappel, langsam ging die Sonne auf und Rom mit seinen architektonischen Schönheiten und belebten Straßen und Plätzen lag unglaublich realistisch vor uns. Während Smartphones und Fotos aktiv waren, konnte man sich über die Detailverliebtheit des Malers freuen, die Wölfin mit Romulus und Remus entdecken oder überrascht zur Kenntnis nehmen, dass auch schon damals Denkmale vom Sockel gezerrt wurden. Allmählich brach die Dämmerung an und schließlich reduzierten sich die Stadtgeräusche wieder auf die nächtlichen Weisen der Zikaden. Aus drei Höhen des Besichtigungsturmes mit unterschiedlicher Perspektive konnte man sich ein Bild vom antiken Rom machen und die eingeplanten zwei Stunden Besichtigungszeit waren durchaus angebracht. Den Besuch der Ausstellung kann ich allen, die sie noch nicht gesehen haben, auch wenn sie schon aus dem Schulalter heraus sind, uneingeschränkt empfehlen.

Wir ließen den Ausflug ausklingen - nicht stilgerecht beim Italiener, sondern in einem Balkanrestaurant, von dem aus wir gut und reichlich gesättigt den Rückweg antraten.
Jürgens Idee, jährlich dem satzungsgemäßen Kultur- und Bildungsauftrag des Naturfreundevereins bei den Januarwanderungen durch einen Museumsbesuch nachzukommen, finde ich richtig gut. Ich bin gespannt, was es in den nächsten Jahren im Umkreis noch so an interessanten Museen oder Ausstellungen zu sehen gibt.
(Haidrun H.)


 

 
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