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30.09. - 04.10.2018 - Jahresausfahrt ins Altmühltal / Regensburg

Tag 1: Kelheim -Weltenburg

Früh am Morgen startete unser Bus Richtung Beilngries im Altmühltal.

Nach zügiger Anfahrt sahen wir schon von weitem unser erstes Etappenziel: die frisch renovierte Befreiungshalle,  ein Denkmal auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim.  Der Anstieg vom Parkplatz hoch zu diesem Monumentalbau, der zu den bekanntesten und prunkvollsten Baudenkmälern Bayerns gehört und 1863 von Bayern-König Ludwig I. zu Ehren der siegreichen Befreiungskriege gegen den französischen Welteneroberer Napoleon fertig gestellt wurde, weckte unsere vom Busfahren lahmen Glieder, sodass der  Waldweg  Richtung Kloster Weltenburg bei  bester Wanderlaune gemeistert wurde. Mit der Seilfähre setzten wir über die Donau und ließen uns frisch gezapftes Bier und bayrische Schmankerl  in der Klosterschenke schmecken. Nach einem Rundgang und Besuch der Abteikirche begleiteten uns die imposanten Felswände auf dem Weg zum Busparkplatz. (Angelika F.)

Tag 2: Walhalla und Maria Ort

Die Walhalla war unser Ziel am 2.Tag. In Regensburg erwartete uns die Kristallprinzessin, ein mit viel glitzernden Swarovski  Elementen ausgestattetes Donauschiff, welches uns nach Donaustauf brachte. Der dort neu angelegte Wanderweg ersparte uns zwar die 358 Stufen hoch zum Nationaldenkmal, ließ uns aber auch ganz schön außer Atem kommen. Günter machte uns mit der Geschichte und der Bedeutung des ebenfalls von König Ludwig I. in Auftrag gegebenen Bauwerks vertraut. Der mit Marmor verkleidete "Tempel" ist ein Gedächtnisort für verdiente deutschsprachige Männer und Frauen. Nach ausführlicher Besichtigung und einer sonnigen Vesperpause mit weitem Blick von den Stufen fuhren wir nach Maria Ort, wo Donau und Naab zusammenfließen. Bei  Musik und Tanz wurde nach dem Abendessen in geselliger Runde  so manches Gläschen Frankenwein probiert. (Angelika F.)

Tag 3: Albertus-Magnus-Weg und Adlersberg

Von der  Seidenplantage, einer ehemaligen Anlage zur Aufzucht von Seidenraupen, führte uns der  Weg  auf den Winzerer Höhen durch eines der artenreichsten Landschaftsschutzgebiete der Stadt  mit  Informationsstellen und schönen Ausblicken auf Regensburg nach Adlersberg  in den Brauereigasthof. Dort wird seit fünf Generationen an  historischer  Stätte noch in Handarbeit selbstgebrautes Bier und solide Hausmannskost für die Besucher angeboten. Am Abend folgte noch eine Führung durch die historische Altstadt  Beilngries. (Angelika F.)

Tag 4: Vom Altmühltal nach Regensburg

Am 4.Tag der Jahresausfahrt erfolgte der Umzug vom Altmühltal nach Regensburg. Eine sehr informative Stadtführung durch einen alten Regensburger, der auch schon bei den Domspatzen im Chor war, stand am Anfang. Über die berühmte Steinerne Brücke und die Donau gelangte die Gruppe in die Innenstadt. Seinen Reichtum verdiente sich Regensburg durch den Handel und Zölle, der Status der freien Reichsstadt sicherte die Unabhängigkeit gegenüber Bayern. Politische Bedeutung hatte Regensburg durch den Ständigen Reichtstag, vor allem in der Zeit als ein Vertreter des Hauses Thurn und Taxis den Kaiser vertreten durfte. Nach der Stadtführung konnten die Naturfreunde durch eine weitere Führung auch das Schloss der bedeutenden Fürstenfamilie kennenlernen. Und im Hofbräuhaus in Regensburg wurde der Tag mit bayerischen Schmankerln und Oktoberfestbier zünftig abgeschlossen. (Reinhard K.)


Tag 5: Abensberg

Am letzten Tag ging es mit dem Bus nach Abensberg, um bei einer ganz besonderen Brauereiführung „Bier und Kunst“ kennenzulernen. Die Führung beschränkte sich nicht nur auf die Geheimnisse des Weißbierbrauens, sondern schloss auch die Kunst von Friedensreich Hundertwasser ein. Nach seinen Plänen wurden die Gebäude kunstvoll verziert und auch ein beeindruckender Turm errichtet. In Aichach wurde die erlebnisreiche Jahresausfahrt der Naturfreunde Filder bei Kaffee und Kuchen und mit einem interessanten Stadtrundgang abgeschlossen. Ein großer Dank gebührt den Wanderführern Peter und Friedel Kurz, die diese Tour kenntnisreich und engagiert organisiert haben. (Reinhard K.)


 


 

 

 

23.09.2018 - Wir suchen essbare Pilze

Bei bestem Herbstwetter machten sich die NaturFreunde und Gäste auf zu ihrer Pilztour rund um den Uhlbergturm. Leider bekamen sie nur sehr selten solch ein Exemplar zu Gesicht. (s. Foto). Aber die überraschende Einkehr in der Kelter zum dortigen Herbstfest mit Alphornbläsern entschädigte die nicht sehr erfolgreichen Pilzsucher mit ihren beiden Wanderführern Angelika und Peter vollauf und ließ die Enttäuschung ganz schnell vergessen.

Der Aufenthalt in der Natur, das schöne Wetter, gute Gespräche - es wurde ein gelungener Tag. (Erika W.)


 

 

 

 

 

16.09.2018 - Von der Geroksruhe nach Hedelfingen

In den unbekannteren Osten Stuttgarts entführten uns die Wanderführer Monika und Sieghard Petermann. Von der Geroksruhe ging es an der Freien Merzschule vorbei durch den Dürrbachwald zum Stadtteil Frauenkopf. Dort zeigten uns die modernen Villen und die davor parkenden Fahrzeuge, dass es ein Wohngebiet der Besser-

verdienenden ist. Auf dem Eselsweg ging es weiter durch die Weinberge mit schönen Aussichten auf Sillenbuch und Heumaden hinunter nach Rohracker. Dieser Ortsteil ist auch als das Dorf der Täler bekannt, denn er erstreckt sich über die drei tief eingeschnittenen Täler des Tiefen-, des Buß- und des Dürrbachs.  »Lucia und Matteo« sorgten bestens und ganz nach italienischer Art für unser leibliches Wohl.  Nach dem steilen Aufstieg nach Hedelfingen belohnte sich ein Teil der Wanderer noch mit einem Eis bzw. Eiskaffee, bevor wir mit dem ÖPNV die Heimfahrt nach Filderstadt antraten. (Jürgen M.)


 


 

 

 

25.08.2018 - Wanderung mit INTEGRA

Vom Parkplatz Weilerhau machten wir eine Runde: Zum Bärensee, vorbei an der ehemaligen Deponie mit der Sonnenkollektoren-Anlage, die steile Straße von der Kochenmühle hinauf zur Spielwiese am Grillplatz, durch den Stettener Friedhof und den Bernhäuser Forst. Vier Stunden waren wir für 6 km unterwegs. Die Interessen der Kinder bestimmten das Tempo: Stöcke abbrechen. Schöne Blätter bestaunen. Kletten werfen. Ahornflügel auf die Nase kleben. Verstecken und Erschrecken. Schön war die Aufgeschlossenheit zwischen den sich fremden Kindern. Die Erwachsenen boten beim Vesper am Grillplatz untereinander ihre Speisen an. Es war ein entspannter Tag. (Sieghard P.)


 


 

 

02.08.2018 - Vereinsabend im Grünen im Egertle

Bei sommerlichen Temperaturen Small Talk halten mit einem Glas Bier, Wein oder Aperol Spritz in der Hand. Einen kleinen Spaziergang unternehmen durch die bunte Blumenwelt der Gartenanlage. Sich durch das gut bestückte Buffet arbeiten und vom köstlichen Grillduft verführen lassen:  Das ist der Vereinsabend im Sommer im Egertle, der schon zu einer Art Tradition geworden ist. Ein Ständchen für Geburtstagskinder gab`s noch oben drauf. Die Wirtsleute Monika und Sieghard, Erika und    Günter haben wieder das passende Ambiente für einen entspannten und gelungenen NaturFreunde-Sommerabend geschaffen.

 


 

 

 


 

15.07.2018 - Rund um den Dettinger Rossberg

Trotz hochsommerlicher Wetterprognosen trafen sich 21 Teilnehmer, darunter fünf Gäste, am Vereinsheim in Sielmingen zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Anhand der präzisen Routenangaben wurde zügig der Wanderparkplatz „Hohe Warte“ nahe des Gestütshofs St. Johann erreicht. Die gut vorbereitete, abwechslungsreiche Wanderung führte auf teilweise schattigen Wegen und manchmal fast alpinen Pfaden zu mehreren tollen Aussichtspunkten. Zur ersten, ungeplanten Rast luden Sitzbänke am Rande des Segelflugplatzes ein. Bei der zweiten, etwas längeren Rast in der Nähe der Dettinger Höllenlöcher kündigte bereits Donner ein nahendes Gewitter an. Entsprechend zügig ging es anschließend weiter über den Fohlenhof zum Ausgangspunkt. Fast trocken wurde der Parkplatz erreicht. Nach kurzer Fahrt im strömenden Regen kehrten wir ins Hans-Schenk-Haus (SAV Eningen) zu Kaffee und Kuchen oder Flammkuchen ein, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

 

Herzlichen Dank an Renate und Norbert für diese sehr gut organisierte und geführte Wanderung im „Biosphärenreservat Schwäbische Alb“, nur wenige Kilometer von den Fildern entfernt. (Engelbert L.)

 


 

 

 

12.07.2018 - Vereinsabend

Er stand ganz im Zeichen von Schokolade: Ein ehemaliger Mitarbeiter von Brot für die Welt berichtete über die Produktion und die Vermarktung von fair gehandelter Schokolade, die den Erzeugern (in der Regel Kleinbauern) einen fairen Preis garantieren. Wir wurden über die verschiedenen Möglichkeiten bei Anbau, Ernte, Handel und Verarbeitung von Kakao informiert und hörten, dass der Faire Handel bereits zu diesem frühen Zeitpunkt die Kakaobauernfamilien bei der Verbesserung der Qualität und der Umstellung auf Bio-Anbau unterstützt. Und am Schluss konnten wir bei einer Blindverkostung der "traditionellen" und der "fairen" Schokolade unsere Urteilsfähigkeit und unsere Geschmacksnerven testen. Damit wir beim nächsten Einkauf zur fairen Schoko-Variante greifen, wurden auch die gängigen Siegel mit ihren Schwächen und Stärken vorgestellt. (Erika W.)

 


 

 

 

17.06.2018 - Von den Eckhöfen bei Neidlingen zum Boßlerhaus

So viele Highlights auf einer Wanderung! Das erste und größte waren zweifellos die Hunderte (nicht übertrieben!) von Türkenbundlilien auf dem Weg vom Parkplatz zum Boßler. Spannend war auch der Jahrhundertstein (bzw. die drei Jahrhundertsteine1900 - 2000) mit den eingearbeiteten Begriffen, die der Nachwelt verkünden sollen, was in diesem Jahrhundert wichtig war: z. B. Mondlandung, Psychoanalyse, Emanzipation, Weltkriege - aber die Bedeutung von Internet war dem Bildhauer wohl nicht bewusst. Neben den herrlichen Aussichtspunkten des Traufweges sei noch erwähnt, dass es auf dem Gipfel des Boßlers nicht nur ein Gipfelkreuz, sondern auch einen sehr feinen Gipfelschnaps gab. Nach einer gemütlichen Einkehr im Boßlerhaus ging es flott zurück, damit jeder das vergeigte WM-Auftaktspiel der deutschen Fussballelf genießen konnte. Danke an Günter für die Vorbereitung der schönen Wanderung. (Haidrun H.)


 

 
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