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09.04.2017 - Weinberge und Obstbaumwiesen Metzingen

 

Es war ein Tag wie gemalt, als die Wanderung am Metzinger Bahnhof mit einer über 30-köpfigen Wandergruppe startete, unter der neben anderen Gästen auch eine syrische Flüchtlingsfamilie mit zwei heranwachsenden Jugendlichen war. Mit einem steilen Aufstieg über viele Stäffele erreichten wir den Weinberg von Metzingen. Auf den Wegen und Pfaden wurden wir anhand von Schautafeln über den hiesigen Weinbau informiert. Kleine Weinberghäusle, teilweise ausgestattet mit bäuerlichen Figuren und Arbeitsgeräten aus früheren Zeiten, ließen ahnen, wie hart die Arbeit der früheren Wengerterfamilien war und auch teilweise heute noch ist.

Streuobstwiesen in voller Blüte, dazwischen Bienenstände, in denen ein fleißiger Flugverkehr herrschte – es war überwältigend, von welch schöner Seite sich die Natur an diesem Frühlingstag zeigte. Die warmen Temperaturen erlaubten es, unsere Mittagsrast im Naturfreundehaus Falkenberg unter schon ausgeschlagenen Bäumen zu halten.

 

 

 

Anschließend bestiegen wir die Spitze des   Metzinger Weinbergs mit seinem auf 488 Metern Höhe thronenden kleinen Weinbergtürmchen und wurden dort mit einem tollen Panoramablick auf Metzingen und die Schwäbische Alb reichlich belohnt.

 

 

Der Rückweg führte streckenweise durch den zartgrünen Wald. Die Wanderführer Friedl und Peter haben allen Teilnehmern mit der Organisation des schönen Wandertags, bei dem alles gestimmt hat, eine große Freude gemacht!  (Erika W.)

 

19.03.2017 - Stäffeleswanderung in und um S-Feuerbach

Großes Interesse fand die Stäffeleswanderung rund um Feuerbach auch bei 8 Gastwanderern, die mit uns eine abwechslungsreiche Tour erlebten.

Am Wilhelm-Geiger-Platz trafen wir die letzten Mitwanderer, passierten die Bismarckschule, das Leibniz-(Alte) sowie Neue Gymnasium, gelangten leicht bergan zur ersten Staffel und erreichten den Lemberger Höhenweg über den Weinbergen. Der Blick reichte vom Engelbergtunnel über Schloss Solitude zum Fernsehturm, zum Rotenberg und bis ins Remstal. Vom Kotzenloch am Ende des Höhenweges mit seinen deutlich abgegrenzten Gesteinsschichten holten früher die Winzer Erdmaterial für ihr Gütle. Nach mehreren Etappen Ab- und Aufstiege mit insgesamt 243 Stufen war die kleine Rast am Brunnenplätzle zum Verschnaufen und fürs Rucksackvesper willkommen.

Auf dem weiteren Weg verführten die extravaganten Wohngebäude mit ihren Gärten am Rand des Wohngebiets Killesberg immer wieder zu kurzen Stopps. Über die Stufen zur Alten Steige und der Happoldstaffel erreichten wir die Stadtkirche mit ihren farbenfrohen Glasfenstern und machten uns schließlich über die Bärenstaffel – vorbei am Oelschlägerhaus, wo Eric Carle, der Autor und Illustrator des Kinderbuchs „Die kleine Raupe Nimmersatt“, seine Schulzeit verbrachte – auf zur Einkehr im Wichtelbräu. Der Wichtelkuchen war der Renner zum frischgezapften Bier, Kontakte wurden ausgetauscht und auf der Rückfahrt mit VVS war man sich einig: eine tolle Tour, auf die uns Renate und Eberhard an diesem Sonntag geführt hatten. Vielen Dank dafür! (Angelika F.)

 

19.02.2017 - Zum Besen über die Höhen von Esslingen

Unseren Grundsätzen folgend fuhren wir mit ÖPNV nach Esslingen-Jägerhaus, in über einer Stunde, mit zweimal Umsteigen. Wir folgten auf Parallelwegen der Römerstraße und bogen am Katzenbühl ab. Vorbei am Kernen führt ein Waldweg zum Kappelberg.

 

 

Wir nahmen den Abzweig nach links Richtung Rotenberg und am Waldrand links zu den Sieben Linden. Hier wurde eine Abkürzung angeboten. Der weitere Weg führte durch Rüdern und Weinberge zum Besen in Obertürkheim. Im zweiten Teil erlebt man eine weite Aussicht auf und über das Neckartal. So lohnt sich der Weg zu jeder Jahreszeit. Erste Boten des Frühlings waren die aufgebrochenen Weidenkätzchen und die beginnende Blüte der Haseln. Mit dem von Hanny und Günter ausgesuchten Besen hatte der Wandertag einen gelungenen Abschluss. Wir freuten uns über einige Gäste. (Sieghard P.)


 

22.01.2017 - Museumswanderung

Der erste Blick vor dem Frühstück auf’s Thermometer: - 14 °! Aber ein echter Naturfreund weiß: alles nur eine Frage der richtigen Kleidung.Es traf sich dann auch eine erstaunlich große Wandergruppe.

Die kleine Winter-Wanderung durch den Stuttgarter Stadtwald ging auf guten Pfaden bei strahlendem Sonnenschein bequem bergab und wir erreichten frühzeitig den Alten Schlachthof – deutlich erkennbar an der aus Basel erworbenen bonbonrosaschweinchenfarbenen saumäßigen Straßenbahn, die leider wegen unterschiedlicher Gleisbreiten in Stuttgart nie wirklich fahren konnte. Nach einem ausgedehnten – nicht nur schweinischen – Mittagessen gab es eine Führung durch die beiden Stockwerke des Hobbysammlermuseums mit seinen knapp 50.000 mehr oder weniger geschmackvollen Exponaten. Neben Fakten und Zahlen gab es Geschichte und Geschichten zum Schwein.

 

 

Mit einer einfachen aufgezogenen Schublade ließ sich perfekt der Unterschied zwischen der schweinischen Massentierhaltung und dem glücklichen Schwäbisch Hällischen Landschwein auf der grünen Suhl-Wiese darstellen und mein Enkel beschloss spontan,zumindest Schweinevegetarier zu werden. Über berühmte Schweine – von Schweinchen Wilbur über Miss Piggy und Schweinchen Babe zu Pumbaas fröhlichem Hakuna Matata – erfuhr man auch von dem ehemals größten, 1,60 m hohen und 2,60 m langen Superschwein, das auf einer Weltausstellung vorgestellt werden sollte. Es war natürlich nicht mehr lauffähig, sollte aber als Prototyp den Welthunger besiegen.......

   

Dann gab es natürlich noch das schweinische Schweinezimmer – die naja- Vitrinenexponate zumindest waren oberhalb von Kinderaugen ausgestellt, aber ich schätze mal, unsere heutige Jugend kann sowieso dank der Medien nicht mehr viel erschrecken… Wir haben zwar nicht wie angekündigt „die Sau rausgelassen“, aber immerhin mit dem weltgrößten (!) Schweinemuseum eine Stuttgarter Rarität und Kuriosität besucht. Jürgen ist es auch in diesem Januar wieder gelungen, den Naturfreunden ein außergewöhnliches Stückchen Stuttgarter Kulturleben nahe zu bringen. Vielen Dank! (Haidrun H.)

 
06.01.2017 - NF-Neujahrsempfang
Wie in jedem Jahr, kamen die NaturFreunde Filder im Vereinsheim zusammen, um sich in persönlicher Begegnung bei Sekt und Fingerfood gute Wünsche für 2017 auszusprechen und gute Gespräche zu führen. Vorstand Herbert Knienieder machte zum zentralen Inhalt seiner Ansprache die schwieriger gewordene Weltlage durch Brexit, US-Präsidentenwechsel, Terroranschläge und die immer stärkere Ausbreitung von "fake news". Er unternahm den Versuch, die Ursachen und Hintergründe des Krieges in Syrien deutlicher zu machen als es uns in den meisten Medien vermittelt wird. Zum Thema Flüchtlinge führte er aus, dass die NaturFreunde in Kooperation mit INTEGRA Filderstadt für Flüchtlinge und Migranten ein gemeinsames Projekt planen, um Integration zu fördern und gelingen zu lassen. (Erika W.)

 

11.12.2016 - Rückblick Advents- und Jahresabschlussfeier:
Die Wanderung um den Aileswasensee in der beginnenden Abenddämmerung war ein sehr stimmungsvoller Auftakt zu unserer Abschlussfeier: Unterwegs wurden wir von Monika und Sieghard auf ihren "Aufwärmstationen" mit selbstgemachtem Likeur, köstlichem Gebäck und heißem Punsch vortrefflich versorgt und genossen dabei die ganz eigene Atmosphäre des im Mondschein liegenden Sees und der aufgestellten Kerzen.

Im "Schwanen" in Neckartailfingen trafen wir uns dann zum gemütlichen Beisammensein.

Dabei wurde vom Vorsitzenden Herbert Knienieder auch die Ehrung langjähriger Mitglieder vorgenommen. Vierzig Jahre bei den NaturFreunden Filder sind Carsten Krause, Hannelore Krause, Götz Weinmann und Margarete Weinmann. Neben dem Glückwunsch zu diesem Jubiläum richtete Herbert Knienieder einen besonderen Dank an Hannelore Krause für ihr Amt als Kassierin, das sie seit vielen Jahren verantwortungsvoll ausübt und mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement eine große Stütze des Vereins ist.

Mit großer Aufmerksamkeit wurde Norberts Fotoschau begleitet: Der bunte Mix aus Aufnahmen unserer Ausfahrten und Wanderungen machte einmal mehr deutlich, wie abwechslungsreich unser NaturFreundejahr wieder war. Natürlich kam an diesem Abend auch das Kulinarische nicht zu kurz, und umrahmt von literarischen und musikalischen Beiträgen ließen wir das NaturFreunde-Jahr stilvoll ausklingen. Eine Spendensammlung zugunsten des Vereins Yirabah Gambia für dessen Projekte, über die uns Vereinsvertreter in einem unserer Vereinsabende informiert hatten, ermahnte uns - gerade an so einem harmonischen Abend - den Blick auf die Not in der Welt nicht zu vergessen.       
Herzlichen Dank an die Organisatoren Monika und Sieghard, die mit ihrer guten Vorbereitung und Auswahl der Lokalität den Grundstein für diesen schönen NF-Abschluss legten. (Erika W.)

 

30.09. - 03.10.2016 - Jahresausfahrt in den Naturpark Nordvogesen

Mit einer ganzen Reihe von reizvollen Höhepunkten wartete die NF-Ausfahrt ins Elsass auf. Den Auftakt nach einer Busfahrt bei schönem Wetter machte eine Rundwanderung entlang der Moder, einem flachen Gewässer mit malerischen Teppichen hellgrün leuchtender Wasserlinsen bei Ingwiller im Naturpark Nordvogesen.
Daran schloss sich eine Führung durch das Glaskunstmuseum Lalique an, das Weltberühmtheit u.a. durch die extravaganten Flakons teurer Parfums des kreativen Manufakturgründers und Juweliers René Lalique erlangte.
Die Wanderung am nächsten Tag beiderseits der Grenze um Chat. de Fleckenstein mit vielen schönen Aussichtspunkten über Pfälzer Wald, Schwarzwald und Vogesen ist leider dem Regen zum Opfer gefallen. Stattdessen besuchten wir dank flexibler Wanderführer die Destillerie Hepp - mit der Folge, dass aus unserer Wandergruppe - trotz schlechtem Wetter - eine recht heitere Gesellschaft wurde......
Die Besichtigung und Führung durch das Fort du Four à Chaux/Maginotlinie, einer auf ca. 600 Soldaten ausgerichteten unterirdischen Festungsanlage mit mehreren Stockwerken, war ein sehr eindrückliches, aber auch bedrückendes  Erlebnis.
Am Tag darauf lernten wir auf einer Wanderung um La Petite-Pierre das Elsass von seiner schönen und - zum Beispiel bei der Einkehr in der Patisserie "Chez Sylvain" - von seiner leckeren Seite kennen.
Eine sehr interessante Führung durften wir am Nachmittag mit Monsieur Levy in der Synagoge in Ingwiller erleben: Er zeigte uns voller Stolz "seine" Synagoge, entrollte vor uns die Torarollen und gab Einblick in die uns bisher doch recht fremde Tradition und Geschichte jüdischer Gemeinden.
Die Wanderung am letzten Tag führte uns u.a. zum Chateau Wasenbourg, der Ruine einer mittelalterlichen Felsenburg, von deren einstiger Burganlage noch große Teile der Mauern erhalten sind.
Nach einem kleinen Stadtbummel durch Hagenau nahmen wir in Soufflenheim bei einem leckeren elsässischen Menü  (wir haben die elsässische Küche recht ausgiebig von ihrer besten Seite kennengelernt) Abschied vom Elsass, das uns mit seinen Menschen, seinem Essen und seiner schönen Landschaft vier wunderbare Tage beschert hat. Den Organisatoren und Wanderführern Karin und Herbert ein herzliches Dankeschön für ihre Begleitung und ihr tolles Programm mit einem idealen Mix von Kultur, Landschaft und Geschichte. (Erika W.)
 

05.11.2016 - Wanderung von Hageloch nach Hohenentringen

Nur eine kleine Gruppe traf sich am Samstag zur Wanderung. Um den drohenden Regenschauern auszuweichen, kürzten wir den Weg zum Schloß ab und widmeten dafür dem Friedwald mehr Aufmerksamkeit.  Durchaus eine überlegenswerte Alternative für die letzte Ruhestätte. Nach der Mittagsrast in den rustikalen Räumen und ausgezeichnetem Essen waren die 2 km Rückweg zum Ausgangspunkt gerade recht als Verdauungsspaziergang. Roland hat  - dank seiner flexiblen Abänderung der geplanten Route  - eine angenehme und auch besinnliche Tour geführt, wofür ihm alle Mitwanderer herzlich danken. (Angelika F.)

 
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