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20.07.2016 - Grillfest mit den "Umweltdetektiven" und deren Eltern und Geschwister

Beim letzten Treffen vor den Ferien gab es für die "Umweltdetektive" Filder" einiges zu tun, und das Wetter war wie geschaffen dafür: Zusammen mit Kathy und Renate wurde für das Grillfest im Garten der Alten Mühle in Bonlanden ein ordentliches Feuer vorbereitet und Teig geknetet, um anschließend die eingeladenen Gäste und Geschwister mit leckeren Würstchen und Stockbrot zu verwöhnen.

Und während die Jungen und Mädchen unter Anleitung von Kathy versuchten, mittels Feuerstein ein Feuer zu entfachen, konnten sich bei zwanglosen Gesprächen die Eltern und die "alten" NaturFreunde ein bisschen kennenlernen.

Nach den Ferien, am Mittwoch, 14. Sept., treffen sich die Umweltdetektive wieder und wollen dann selber Apfelsaft herstellen. (Erika W.)

 

10.07.2016 - Landesgartenschau Öhringen

Obwohl wir nur eine kleine Gruppe waren (die Hitze hat wohl viele NaturFreunde von der Teilnahme abgehalten), haben wir dank des kompetenten Öhringer Stadtbauamtsleiters Reiner Bremm (Danke an Günter W. für seine Organisation!) viel Wissenswertes erfahren und auch einen Einblick in das Werden eines solch großen "Gesamtkunstwerkes" bekommen, angefangen von der frühzeitigen Planung und der Mitnahme der Bevölkerung bei notwendigen Baumfällungen und Neupflanzungen, wie zum Beispiel bei der neu angelegten Hainbuchenallee im Hofgarten. Ein besonderer "Hingucker" war die Ausstellung der Floristen im Gewölbekeller des Schlosses - ein Beispiel der großen Kreativität dieses Berufsstandes, die einfach beeindruckt. Am selben Tag fand auch der "Tag der NaturFreunde" mit Ansprachen der Vertreter des NaturFreunde-Landesverbandes Baden-Württemberg statt. Die abwechslungsreich gestalteten und sehr weitläufigen Anlagen beidseits des kleinen Flüsschens Ohrn und natürlich auch die nette Kernstadt Öhringens lohnen auch noch einen weiteren Besuch der LGS. (Erika W.).
 

 

 

12.06.2016 - Der Jakobsweg vor der Haustür

Trotz des unsicheren Wetters haben sich sechs Naturfreunde und ein Gast zu dieser interessanten Wanderung aufgemacht. Mit dem Bus fuhren wir nach Esslingen-Pliensauvorstadt wo die Wanderung begann. Wir folgten dem mit einer Muschel gut gekennzeichneten Weg bergauf in Richtung Berkheim,

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wo wir die Michaelskirche besichtigten. Auf dem weiteren Weg hatten wir immer wieder einen schönen Blick auf die Schwäbische Alb mit der markanten Burg Teck und dem Hohenneuffen. In Denkendorf war Mittagseinkehr und danach besichtigten wir die Klosteranlage. Unter anderem ging Friedrich Hölderlin hier zur Schule. Anschließend unterquerten wir die A8, weiter ging's durch Streuobstwiesen an den Lindenhöfen vorbei, nach Hardt. Das Wetter hatte sich inzwischen beruhigt, sodass wir auf diesem Weg auch einen schönen Panoramablick auf die Schwäbische Alb hatten.

                                    Der Pfeiffer von Hardt
                                                             Der Pfeiffer von Hardt


In Hardt endete unsere Wanderung und wir fuhren mit dem Bus zurück.

 Vielen Dank an unsere Wanderführer Haidrun und Franz für die gute Vorbereitung der Tour und die kurzweiligen Erklärungen zum Jakobsweg. (Eberhard D.)

 

03.06.2016 - Heimat kennenlernen - Spaziergang durch die Vielfalt

Eine beeindruckend große Zahl von Interessierten, ca. 60 Erwachsene und Kinder, teilweise mit Migrationshintergrund, nahm am 3. Juni im Rahmen der Nachhaltigkeitstage am                                                                                                  "Spaziergang durch die Vielfalt" mit Minister Untersteller und BM Molt teil.

Start war am Friedhof Bonlanden. Als Partner am Projekt PANORAMA des Filderstädter Vereins INTEGRA machten Herbert Knienieder und Karin Büchling für die NaturFreunde Filder auf dem Weg zur Gutenhalde dem hohen Gast aus Stuttgart deutlich, wie wichtig der Erhalt von Streuobstwiesen ist.

Gleichzeitig konnte den Teilnehmenden die Umgebung von Filderstadt mit ihren Möglichkeiten der Freizeitgestaltung näher gebracht werden. (Erika W.)

 

28.05.2016 - Entdecken heimischer Orchideen und Frühlingsblumen auf dem Pfullinger Berg

Bei relativ schönem, vor allem aber trockenem Wetter führten uns Ingrid und Jo über Waldwege und durch herrliche Blumenwiesen auf dem Pfullinger Berg. Immer wieder blieben wir stehen, um seltene Blumen zu bewundern und mit Hilfe eines Buches zu bestimmen. Die große Zahl der wunderschönen, unter Naturschutz stehenden Orchideen war natürlich das Hauptfotomotiv. Es ist immer wieder beeindruckend, welche Schönheit die Natur in unserer näheren Umgebung zu bieten hat – und wie wichtig es ist, sie zu erhalten.
Vielen Dank an Ingrid und Jo für diese schöne Tour. (Karin B.)

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01.05. - 07.05.2016 - Ausfahrt an den Lago Maggiore

Die Fahrt in den Mai begann zu nachtschlafener Zeit, bei leichtem Nieselregen und mit schweren Koffern voll angepasster Winter- und hoffnungsfroher Sommerkleidung.

Auch jenseits des Gotthardtunnels erstrahlte kein sonniger Süden. Vielleicht, um den Himmel günstiger zu stimmen, bezogen wir am  Nachmittag unsere Zimmer im Kloster (Hotel Il Chiostro = das Kloster), das zentral in Verbania-Intra lag. Um die Beine nach der langen Busfahrt zu vertreten, gab es nach einer Mini-Schifffahrt auf dem Lago Maggiore noch einen kleinen Spaziergang von Pallanza am Ufer des Lagos zurück nach Verbania.

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02.05. Mit einer halben Stunde Gnadenfrist (um 9:00 statt 8:30 Uhr) und mit unserer Wanderführerin Pia ging es mit dem Bus in eines der Seitentäler, immer schön bergauf auf steinigen ehemaligen Mulipfaden. Alle Jacken verschwanden nach und nach in den Rucksäcken und wir konnten alte Dörfer, verlassene Häuser, Ziegen, Aussicht und Pflanzen bewundern. Pia erzählte uns, dass sie in einem dieser Dörfer wohnt. Früher hatte es 500 Einwohner. In den 60er Jahren begann der Tourismus und alle Jungen verließen die Dörfer, in denen das Leben beschwerlich war – keine Schulen, keine Ärzte, kaum Einkaufsmöglichkeiten. Heute hat ihr Dorf Schule, Krankenhaus und Einkaufsmöglichkeit, aber es wohnen nur noch 150 Menschen dort. Am Ende der Wanderung rasteten wir in einem kleinen Berglokal und es gab mit Sicherheit das beste Bier des Tages – auf einer Holzterrasse, zugerankt mit duftenden Glyzinien und Sicht auf die schneebedeckten Berge. Zu diesen fuhren wir dann weiter mit dem Bus: in Macugnaga, am Fuße des Monte Rosa besichtigten wir ein Walserdorf, bei dem trotz Mai die Saison noch nicht begonnen hatte. Auf dem dortigen Friedhof konnte man sehen, dass etliche junge Menschen ihr Leben im Monte Rosa Massiv verloren haben.

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03.05. Inzwischen bei strahlendem Sonnenschein ging es wieder entlang des Lago Maggiores nach Norden: in Locarno hätte man endlich richtig Geld ausgeben können, wenn man denn wollte. Das erste Eis wurde genossen und dann ging es weiter in das bekannte Verzascatal. Zunächst wurde besichtigt, wo James Bond in „Golden Eye“ die Staumauer hinuntergejumpt war. Weiter ging es bis ans Talende nach Sonogno. Dort konnte man neben dem alten Bergdorf selbst u. a. einen Mann auf einer Eisscholle und andere riesige Bilder an den Häuserwänden bewundern – eine attraktive Fotoausstellung im Freien. Nach einem späten Picknick am Ufer des Flusses sammelten wir Silber und Gold – in Form von glitzernden und blinken den Steinen.

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04.05. Pia begleitete uns wieder und führte uns Wege, die man trotz guter Beschilderung sonst kaum gefunden hätte. Wir besichtigten zwei – trotz der kleinen Dörfer – schöne und relativ große Kirchen (gut erhaltene Fresken und – was ich noch nie gesehen hatte – eine Josefsstatue mit Jesuskind auf dem Arm). Erstaunlicherweise mit einem recht jungen Josef. Wir kamen an einem kleinen Wasserfall vorbei, neben dem die Geschichte der Dorfhexen erzählt wurde (die sehr hübsch war und auf dem Berggipfel mit dem Teufel tanzte...), sahen Knabenkräuter in rot und gelb, kamen an einem edlen restaurierten Hüttlein vorbei, das ein wohlhabender Mailänder als Sommerlandsitz ausgebaut hatte – und kraxelten in der „kleinen“ und der „großen“ (250 m lang) Schlucht herum, in letzterer sollen sogar Konzerte stattfinden, die Akustik ist geprüfter Weise gut. In Domodossola gab es noch einen kleinen Stopp mit Besichtigung des alten und wieder neu belebten Stadttkerns und natürlich wieder einem Eis – wo, wenn nicht in Italien!

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05.05. Nach einer kurzen Besichtigung des Parco della Memoria e della Pace – Gedenkstätte zur Erinnerung der Ermordung von Partisanen und Juden durch die SS – und nach einer kleinen Wanderung vom Stienmetzdorf (Wandgemälde) Baveno aus ging es auf einem Höhenweg mit schöner Aussicht auf den Lago Maggiore nach Stresa. Entlang der prächtigen alten Hotels führte der Weg zum Hafen. Nach einem Mitttagspausenaufenthalt fuhren wir mit dem Boot zur nahe gelegenen Isola Bella. Gemeinsam ging es noch in das Schloss, danach konnte jeder nach Belieben die Reichtümer der Inselbesitzer im Schloss, die schöne Gartenanlage (...wo die Zitronen blühn) mit den radschlagenden weißen Pfauen und dem vielleicht etwas überladenen, aber allgemein bekannten Skulpturenaufbau ansehen oder an den vielen Souvenirständen bummeln. Die Rückfahrt per Schiff nach Verbania verging im Fluge.

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06.05. Am letzten Tag gingen wir in den Botanischen Garten der Villa Taranto im Ortsteil Pallanza. Obwohl die Blüte der Kamelien fast beendet war und die der Azaleen und Rhododendren sich dem Ende zuneigten und die Hortensien noch nicht erblüht waren, gab es eine Fülle von Fotomotiven. Von einer kleinen Kapelle aus ertönten über einen Lautprecher die „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi und ein Gefühl von Urlaub und Entspannung überkam einen. – Abends wurden dann die Souvenirs und Dankeschöns fürs Blumengießen zuhause besorgt.

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07.05. Am Samstag ging es nach einem Zwischenstopp in dem meist nur durchs Vorbeifahren bekannten Bellinzona (mit großem Markt, mächtiger Burgruine mitten in der Stadt und malerischem Rathaus) wieder nach Hause.

Unser Dank geht an Karin und Herbert für die Organisation, an Pia für die Wege abseits des Massentourismus und an Werner, der uns auf teilweise schmalen Straßen immer sicher gefahren hat. (Haidrun H.)

 

14.04.2016 - Biosphärengebiet Schwäb. Alb - Vortrag von Reiner Enkelmann

Einmal mehr überzeugten wieder Vortrag und Fotos von Reiner Enkelmann über das Biosphärengebiet Schwäb. Alb. Sein Wissen über die imposante Biosphärengebietskulisse mit einer rd. 40 km langen Nord-Süd-Ausdehnung ist ebenso beeindruckend wie seine enormen Fachkenntnisse über die unterschiedlichen geologischen Gegebenheiten. Der Vortrag machte Lust auf weiteres Entdecken und Kennenlernen des fast vor unserer Haustür liegenden Reservats.           (Erika W.)


 

03.04.2016 - Waldwanderung im Stuttgarter Westen

Mit einem wunderschönen Frühlingstag wurden die 24 NaturFreunde auf dieser Wanderung beschenkt.  Auch Angelika und Peter planten ohne Einsatz von Autos: Sie führten uns mit S- und U-Bahn nach Weilimdorf. Von der Haltestelle Landauer Straße ging unser Weg vorbei an blühenden Gärten, dem Lindenbach entlang, durch dichten Wald zum Schloss Solitude. Die breite Treppe war wie geschaffen für eine kurze Rast mit einem beeindruckenden Blick weit über Stuttgarts Grenzen hinaus.

Über den Großen Stern, einer Kreuzung von sieben Wanderwegen, erreichten wir das Bärenschlössle. Und hier war tatsächlich der Bär los: Die Sonne lockte Alt und Jung, Fahrradfahrer, Wanderer und Spaziergänger ins Freie. Und alle labten sich dann an dem vielseitigen Angebot der gut aufgestellten Gastronomie. Nach der Mittagsrast wanderten wir dem Bärensee entlang, der mit einer tierischen Überraschung aufwartete: In dem tümpelartigen Gewässer und am Ufer hielten sich gefühlt Millionen von Fröschen auf. Ganze Knäuel von Froschleibern bewegten sich zeitlupenartig in dem trüben Wasser und wurden begleitet von einem vielstimmigen Quakkonzert. Das klare Wasser der anschließenden Seen Neuer See und Pfaffensee zog die Frösche ganz offensichtlich nicht so sehr an.

Auf dem weiteren Weg zur S-Bahn-Haltestelle Universität machte sich die Sonne wieder rar. Danke an Angelika und Peter - sie haben uns mit dieser Tour reizvolle Punkte am Rand von Stuttgart näher gebracht und einen entspannten Wandertag gestaltet. (Erika W.)

 
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