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13. - 20.09.2015 - Jahresausfahrt nach Sachsen

Vollgepackt war unsere Woche, an der 16 Naturfreunde teilnahmen: gleich nachdem alle Teilnehmer eingetrudelt waren, ging es auf den „Brand“ in der Sächsischen Schweiz, von wo wir den ersten schönen Blick auf das weite Elbetal hatten. Am nächsten Tag kam die Wanderung im Elbsandsteingebirge – auf die Bastei mit ihren unglaublichen Felsformationen und Ausblicken. Nach dem Abstieg zum Amselsee zeigte uns Petrus dann entgegen der Wettervorhersage seine unfreundliche Seite und wir waren froh, dass Traudel telefonisch einen Platz für uns in der Baude am Amselwasserfall (der normalerweise gegen Spende von -,30 € herabstürzt, infolge des aktuen Wassermangels der letzten Wochen aber nicht aktiviert werdenn konnte!) bestellt hatte. Der Wiederaufstieg über die in einer Schlucht gelegenen Schwedenlöcher war zwar spannend, bei Sonnenschein wären aber die schöneren Aufnahmen zustande gekommen.

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Der Dienstag sah uns in Dresden, zuerst bei einer gemeinsamen Stadtrundfahrt (Geheimtipp: Pfunds, das schönste Molkereigeschäft der Welt), dann auf individuellen Touren.

Am nächsten Tag besuchten wir den Königstein, eine riesige Burgfeste mit einer gut gemachten Ausstellung und einem phantastischen Panoramablick.

Für unsere Dampf-Schaufelrad-Schifffahrt auf der Elbe reichte gerade so der Wasserstand und wir hatten uns den sonnigsten Tag ausgesucht. Wer wollte, konnte noch die größte Garteneisenbahnanlage Deutschlands ansehen. Abends haben wir gepflegt im Elbschlösschen gespeist und der unerwartete kräftige Regenschauer konnte uns gar nichts anhaben.

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Am Freitag ging es mit der nostalgischenn Kirnitzschtalbahn von Bad Schandau zu dem Lichtenhainer Wasserfall, der – kostenlos – halbstündlich „geleert“ wird und von dort weiter zum „Kuhstall“, einer bogenförmigen Sandsteinformation. Von dort konnte wer wollte über die ca. 50 cm schmale „Himmelsleiter“ auf den Fels steigen und die schöne Aussicht genießen. Da Roland der Ansicht war, dass diese kleine Wanderung zu wenig für uns gewesen sei, machten wir noch einen kleinen zusätzlichen Schlenker ungeahnter Art: so einen kriminellen Weg sind wir die ganzen letzten Jahre nicht mehr gelaufen – aber alle kamen heil und zufrieden wieder am Ausgangspunkt an.

Der letzte Tag führt uns noch ins Böhmische Elbsandsteingebirge, d. h. wir fuhren (ohne unsere Autos – darauf bestand Traudel!) in die Tschechei. Zunächst wanderten wir durch die Edmundschlucht, später wurden wir per Kahn durch die Felsen gestochert. Nach dem Rückweg über den Mühlenweg war nur noch Karin bereit, mit Roland den Prebischtorfelsen zu erklimmen – Respekt.

Die Carsharingbusmannschaft nahm auf der Heimfahrt noch ein Karpfenessen im Fränkischen mit.

Herzlichen Dank an Traudel und Roland, die den Aufenthalt in ihrer ehemaligen Heimat sehr gut vorbereitet und organisiert haben und uns wohl die wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten gezeigt haben. (Haidrun H.)

 

06.09.2015 - Weinberge und alte Orte am Neckar

Von der S-Bahn Benningen ging es nach Überquerung des Neckars durch Weinberge 50 m hinauf zum Talrand in Richtung Pleidelsheim. Immer wieder gibt es eine weite Aussicht Richtung Marbach, Ludwigsburg und Freiberg. Die Vegetation mutete bereits herbstlich an: Die Trauben nahezu reif und wegen der Verlockung meist hinter Zäunen, nur noch wenige Bäume mit Früchten, das Laub bunt, die Herbstzeitlosen in reichlicher Blüte. Die Durchquerung von Pleidelsheim bot uns viele alte Gebäude. Einen längeren Rundgang sollte man einplanen. Im Tal führt der Weg weiter durch das Pleidelsheimer Wiesental und folgt dann dem Alten Neckar. Man muss Lücken in der dichten Pflanzung suchen, um einen Eindruck von dem Naturschutzgebiet aus Menschenhand zu gewinnen: Das ehemalige Bett des Neckars wurde nach der Schiffbarmachung erhalten ihm wird auch immer mal wieder ein kräftiger Durchfluss spendiert. Dadurch bilden sich Auskolkungen mit abbrechenden Steilufern, Kiesbänke und Pflanzungen werden überflutet und umgebrochen. Durch das Betretungsverbot hat sich eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Die Ursprünglichkeit erschließt sich dem Wanderer besser in der Jahreszeit ohne Belaubung. Nach der Einkehr in Freiberg überquerten wir entlang der L 1129 den Alten Neckar und den Schifffahrtsweg und wanderten am Fuß des Südhanges mit Weinbergen und Kleingärten, meist direkt am Neckar, zurück nach Benningen. Karla und Bertl haben einen schönen Tag gestaltet. (Sieghard P.)

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21.06.2015 - Wanderung durch das Glastal zur Wimsener Höhle

So vieles an dieser Wandertour war herausragend: Angefangen bei der Anfahrt durchs Große Lautertal mit seinen vielen Burgruinen und dem Naturdenkmal einer Linde beim Wanderstart in Hayingen, deren Umfang 6 Personen maß. Fernab von jeder Straße wanderten wir an diesem Sommeranfang-Morgen bei frischem, aber sonnigem Wetter durch das enge und romantische Glastal. Besonders beeindruckend die vielen Felsen mit ihren versteckten kleinen Höhlen und das kristallklare Wasser der Aach, in der sich die Fische sichtlich wohl fühlten.
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Ein besonderes Erlebnis war die Bootstour in den Bauch der Alb, in die Wimsener Höhle, die einzige mit einem Boot befahrbare Höhle Deutschlands.
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Auf dem Weg nach Zwiefalten weitet sich das Tal und schon von Weitem sind die Türme des Zwiefalter Münsters erkennbar, ein würdiger Endpunkt der Wanderung.  Franz und Haidrun haben alles perfekt organisiert. Die NaturFreunde und Gäste waren begeistert. Vielen Dank dafür.

 

30.08.2015 - Wanderung von Ammerbuch-Breitenholz durch den Schönbuch zum Weinfest in Breitenholz

Ein Anstieg zwischen Obst und Weinbergen führte auf den Westhang des Schönbuchs. Die Aussicht reicht an den Schwarzwald und die Alb. Die Wurmlinger Kapelle und Burg Hohenzollern sind Anhaltspunkte für die geographische Lage. Um die vielen Ortschaften im Oberen Gäu zu benennen, mussten wir eine Karte zu Rate ziehen. An unserer Strecke liegt das Vereinsheim der Sportfreunde Kayh. Am Fischbach im Kayher Tal, hinauf zu den Resten der Burgruine Müneck, ging es bis zu einem Aussichtspunkt über Breitenholz. Viele einzeln stehende Kiefern trugen nach Borkenkäferbefall keine Rinde mehr. Um diese Jahreszeit hätten wir Pilze finden sollen, aber dafür war der Sommer zu trocken. Das zeigten auch viele Obstbäume mit Laubfall, Laubfärbung und Fruchtfall. Der Boden hatte breite und tiefe Risse. Der kräuterreiche Magerrasen oberhalb der Weinberge duftete mediterran in der noch kräftigen Sonne.
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Die ausgedehnte Rast über dem Korngäu war ein schöner Ausklang. Nach steilem Abstieg kehrten wir beim Breitenholzer Weinfest ein. Karin und Herbert haben eine erlebnisreiche Tour gestaltet. Danke! (Sieghard P.)

 
07.06. 2015  Wanderung zum Venusberg/Heckengäu


Dieser Landstrich verdient seinen Namen zurecht, denn die offene Landschaft wird durch eine Vielzahl von Hecken zerteilt und ist ein hervorragender Lebensraum für die Vogelwelt. Maximal 70 Höhenmeter waren zu überwinden, allerdings meist schattenlos. Und das war bei der herrschenden Wetterlage auch nicht so ohne. Wir genießen die herrliche naturgeschützte Landschaft des Venusbergs auf 537 m Höhe mit seinen  Wacholderbüschen, Hecken, Steinriegeln und Feldgehölzen, die die Schafbeweidung über viele Jahrhunderte geprägt hat. Die Pflanzenvielfalt wird von der kargen Bodenbeschaffenheit bestimmt: Küchenschelle; Karthäusernelke, Hungerblümchen, Ackerrittersporn und andere botanische Besonderheiten sind vom Wegrand aus zu sehen. Auch seltene Vögel wie Neuntöter, Rebhuhn und Heckenbraunelle könnten beobachtet werden, wenn nicht die Mittagshitze wäre.
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Nach zwei Dritteln der Wanderung am Predigtplatz mit seinem Schutzhäuschen und schattigen Sitzmöglichkeiten wurde dann Rast eingelegt. Danach war es dann nur noch eine gute Stunde bis zur Schlußeinkehr in Aidlingen. (Jürgen M.)

 

16.05.2015 - Beurener Heide und zur Burg Hohenzollern
Der Beginn unserer Wanderung führte uns Millionen Jahre zurück auf den Grund des Jurameeres: zum Bachbett der Steinlach in Ofterdingen mit seinen fossilen Ammoniten und Austernmuscheln, auch bekannt als das Ofterdinger Schneckenpflaster.
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Danach führte uns unser Wanderführer Reiner Enkelmann in das Naturschutzgebiet  Beurener Heide  bei Hechingen. Auf "genehmigten" Pfaden entdeckten wir eine Vielzahl von Orchideenarten, besonders bemerkenswert die so schön gezeichnete Hummelragwurz.
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Herrn Enkelmann sei Dank, dass er uns auf Vieles hingewiesen hat, was man sicher übersehen hätte und wofür man jetzt „ein Auge hat“. Weiter ging es mit einem kurzen, aber steilen Anstieg zur Burg Hohenzollern, wo dann die ersten Wanderer im Biergarten verloren gingen und sich erst am Ende der interessanten Führung wieder einfanden.
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Dabei ist man ja nicht täglich bei Königs und Fürstens zu Gast! Wir danken unserem Wanderführer Günter für den abwechslungs- und lehrreichen Ausflug und hoffen, dass sich unsere zahlreichen Gastwanderer durch dieses Programm angeregt fühlen, mal wieder bei  uns vorbeizuschauen! (Heidrun H.)

 

26.04.2015 - über dem Neckar bei Remseck

Alle Zutaten für eine eindrucksvolle Frühlingswanderung waren in der Tour am und über dem Neckar bei Remseck enthalten: Herrlich blühende Apfelbäume, saftig grüne Wiesen, ein munteres Bächlein auf dem Weg zum Neckar, drei schmucke Dörfer, die durchquert wurden, Panoramawege, Obstwiesen und Weinberge. Dazu eine entspannte An- und Abreise mit der streikfreien Bahn - was will man an so einem herrlichen Frühlingstag mehr? Monika und Sieghard haben der  Wandergruppe ein schönes Frühlingserlebnis beschert. Vielen Dank dafür. (Günter W.)

 

 

28.03.2015 - Wanderung auf dem Naturatrail "Siebenmühlental"
Der Samstagstermin war gut gewählt, denn  frühlingshaftes Wetter begleitete 15 Wanderfreudige an diesem Morgen auf dem von unserer OG ausgearbeiteten Naturatrail. Vom Weilerhauparkplatz führte uns der Weg vorbei  am Bärensee und der Kochenmühle zur Einkehr in die Schlösslesmühle. Ein Teil der Gruppe nahm das Mittagessen sogar bei  Sonnenschein im Freien ein. Gut gestärkt wanderten wir anschließend weiter auf dem Naturatrail durch das Vogelschutzgebiet  Glemswald, passierten die Schlechts- und die Seebrückenmühle weiter Richtung  Mäulesmühle. Von der Bushaltestelle an der Straße Echterdingen-Steinenbronn  nahmen wir den Bus nach Leinfelden und kehrten mit  S-Bahn und Bus ab Bernhausen zum Ausgangsort zurück. Für Interessierte,  die die Strecke gerne mal nachwandern möchten, halten die Naturfreunde eine ausführliche Beschreibung mit zahlreichen Hinweisen auf  Flora und Fauna  entlang des Weges  bereit. (Angelika F.)

 
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