das Städtchen Lorch, über dem weithin sichtbar das reizvolle Kloster Lorch liegt. Ein sehr kompetenter Führer erläuterte ausführlich und gut verständlich die Entstehung und die Geschichte des Klosters. Es wurde 1102 von den Staufern an der engsten Stelle des Remstales ursprünglich als Familiengrablege gegründet und erlebte im späten Mittelalter seine Blütezeit als Benediktiner-Kloster.
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Berühmt sind die künstlerisch wertvollen Lorcher Chorbücher, die Anfang des 16. Jahrhunderts dort entstanden sind und sowohl die Bauernkriege als auch die Reformation überstanden haben.
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Eindrucksvoll zeigt das in jüngster Zeit entstandene 30m lange und 4m hohe Rundgemälde von Hans Kloss in vielen Szenen die ruhmreiche Geschichte und das tragische Ende der Staufer. Per Bus ging es anschließend nach Wäschenbeuren zur Mittagseinkehr in unmittelbarer Nähe des dortigen Wäscherschlösschens, das als Wiege der Staufer bekannt ist.
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Nach etwa zweistündiger Wanderung durch das idyllische Beutental zurück nach Lorch und einer abschließenden Einkehr im Cafe© am Muckensee brachte uns die Bahn wieder bequem nach Filderstadt. Besten Dank an Monika und Sieghard für den gelungenen, präzise vorbereiteten und zudem noch autofreien Sonntag! (Engelbert Ludwig)