Drucken
Kategorie: Unternehmungen

16.03.2025 “Rundwanderweg vom Favoritenpark nach Hoheneck“

Nach einer Anfahrt mit dem VVS zum Favoritepark führte unser Weg von der S-Bahnhaltestelle um den Park herum auf dem Viertel(weg) und dem Burgweg durch Felder, Gärten und Weinberge nach Alt-Hoheneck, vorbei an imposanten Weinberg“Häuschen“ und der Burgruine Hoheneck. Ein Hauch des bevorstehenden Frühlings lag schon über der Landschaft: Blühende Kornelkirschen, knospende Wildkirschen und Schlehen und in Gärten Scheinquitten und Forsythien in voller Blüte. Ein recht steiles Sträßchen führt hinab in das bis 1926 selbständige Burgstädtchen mit heute um die 5000 Einwohnern. Aus der Höhe bietet sich die Aussicht über die mittelalterliche Siedlung auf die Neckarschleifen und bis zum Ludwigsburger Schloss. In einer Gasse, die früher gerademal für ein Fuhrwerk reichte, geht es vorbei an der Wolfgangkirche aus dem 15. Jh. und gut erhaltenen Fachwerkhäuser. Von der Heimengasse geht es nach links auf den Neckardeich und diesem folgen wir bis zur Fußgängerbrücke über den Neckar. Da wenden wir uns nach rechts und gehen auf der Uferstraße nach links bis zum Quellenhaus und dann treppauf zum Höhenbad, um dort einzukehren. Alternativ geht man 100 m zurück und fährt mit einem Schrägaufzug nach oben. Der Rückweg geht auf Treppen hinunter zum Heilbadweg und gegenüber wieder den Hang hinauf durch verwunschene urwaldliche Pflanzung auf den Hungerberg. Auf dessen südlichen Höhenweg hat man schöne Aussichten auf das Neckartal, besonders oberhalb der zur Grünanlage gestalteten ehemaligen Kiesgrube. Dann geht es durch eine bis 350 m breite landwirtschaftliche Zone zwischen Ortsteilen von Hoheneck bis zum Ortsende. Dort ist, von neuer Bebauung umgeben, eine große Grünfläche mit Resten der Grundmauern eines römischen Gutshofes aus dem Jahr 200 und ein Garten mit den damaligen Kulturpflanzen. Von dort sind es 250 m zu einem Nebeneingang des Parks. Über Naturpfade machten wir noch einem Abstecher zum Favoriteschloss. Mit seiner königsgelben Fassade leuchtet es durch die noch kahlen Bäume. Von hier sind es auf der zum Schloss Monrepos führenden Allee noch ca. 1400 m bis zur S-Bahn-Haltestelle. Renate und Eberhard haben uns durch eine Landschaft geführt, die zu gehen sich auch zu jeder anderen Jahreszeit lohnt! Danke dafür! (Sieghard P.)