17.-19.06 2026 Landesgartenschau nach Ellwangen

Heiße Tage erwischte die NaturFreunde-Gruppe für ihre Ausfahrt zur Landesgartenschau in Ellwangen und nach Dinkelsbühl. Unter dem Motto "Wir bringen Ellwangen an die Jagst" präsentiert die Stadt im Ostalbkreis nicht nur ihre blütenreichen Gärten und Parks, sondern stellt auch die Renaturierung der Jagst besonders heraus. Die ganze Vielfalt der farbenfrohen Wiesenblumen und seltenen Pflanzen konnten wir in den ausgedehnten Magerwiesen der Jagstauen bestaunen, die auch der Lebensraum vieler Insekten sind. Hier war es von besonderem Vorteil, dass unsere NaturFreunde Willi und Monika Braun uns durch die Gartenschau führten. Mit ihrem Fachwissen waren sie beste Ansprechpartner für all unsere Fragen. Abschluss unseres Rundganges war die tolle Blumenausstellung im stimmungsvollen Kreuzgang der Basilika nahe dem historischen Stadtkern von Ellwangen. Den informationsreichen Tag rundete die Einkehr im Biergarten unseres Hotels in Dinkelsbühl ab. (Erika W.) 

 

Von Ellwangen fuhr die Naturfreundegruppe weiter nach Dinkelsbühl, um dort im Gasthof Sonne in der Stadtmitte Quartier zu beziehen. Nach Meinung von Fokus besitzt Dinkelsbühl „die schönste Altstadt von Deutschland“. Nach dem Abendessen ging es gleich los zur Nachtwächterführung zu verschiedenen historischen Gasthöfen, dort gab es teilweise auch Getränkeproben und interessante Stadtgeschichten.

Am nächsten Morgen stand eine Stadtführung auf dem Programm, um die historische Altstadt näher kennenzulernen. Die erfahrene Stadtführerin verstand es, die wechselvolle Geschichte der Stadt kompakt und anschaulich zu erzählen.

Im Dreißigjährigen Krieg (1632) wurde Dinkelsbühl von schwedischen Truppen bedroht. Der Sage nach zog die Türmerstochter Lore mit den Kindern der Stadt dem schwedischen Obristen entgegen und bat um Gnade. Der Anblick der Kinder rührte den Heerführer so sehr, dass er die Stadt vor Plünderung und Zerstörung verschonte. Diese Geschichte bildet die Grundlage der Kinderzeche, einem historischen Festspiel und Heimatfest in Dinkelsbühl.  Auch im 2. Weltkrieg hatte die Stadt das Glück, vor Zerstörungen bewahrt zu bleiben.  Die Stadt tut auch heute sehr viel, um ihr historisches Stadtbild zu bewahren. Ein Spaziergang an der Stadtmauer und durch den kühlen Stadtpark bildete den Abschluss.  

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Danach ging es zum Hesselberg, dem höchsten Berg Mittelfrankens (682 Meter), von dem wir eine herrliche Aussicht über die mittelfränkische Landschaft hatten und den Gleitschirmfliegern zuschauen konnten. An dem sehr heißen Tag war es ein Vergnügen in dem Brauereigasthaus „Zum Forstquell“ in Wassertrüdingen einzukehren und unter einem schattigen Kastanienbaum das kühle Bier und die fränkischen Spezialitäten zu genießen.

Am nächsten Morgen konnte man Dinkelsbühl und Umgebung noch auf eigene Faust erkunden. Danach traten wir zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken die Heimfahrt an.

(Reinhard K.)

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